ENGLANDS SÜDWESTEN

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Von Calais über Lymington und die Isle of White  nach Devon. Dann weiter in den äußersten Westen, nach Cornwall. Und zum Schluss die sagenhafte Kathedrale von Wells und die Thermen von Bath.

Los ging es am

12. Juni – Heidelberg bis Calais

Früh morgens sah es nach gutem Reisewetter aus, trocken und sonnig, aber schon ab 9:00 Regen. Dann besann sich das Wetter, pünktlich zur Abfahrt kurz vor 12:00 war es wieder trocken.

Zunächst ging es zügig bis Luxemburg, dort wurde noch mal billig voll getankt, danach kam es richtig hart: Ein ellenlanger Baustellenstau, sintflutartiger Regen, gefolgt von langem Nieseln und dunklen Wolken, die uns durch ganz Belgien begleiteten.

Trotzdem waren wir schon nach gut 6 Stunden in Calais. Und der Himmel inzwischen wieder blau, allerdings mit heftigem kühlem Wind. Unsere Unterkunft, „Le Cercle de Malines“ , war ungewöhnlich, aber nett: Ein altes Haus in der Nähe der Oper, schön restauriert, mit nur 6 Zimmern.

Zwar mussten wir über eine steile und sehr enge Treppe bis in den 2. Stock (und den Koffer entsprechend hochschleppen), aber dafür residierten wir auch wie die Fürsten: Ein antikes Bett und einen fragiler Sekretär im Schlafzimmer, eine freistehende Badewanne mit Löwenfüßen – aber darin war Duschen mehr als schwierig – sowie einen Polstersessel im Bad und alles ziemlich geräumig.
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Wir stellten unser Gepäck unter und machten uns dann gleich auf in die Stadt. Denn obwohl wir schon x-Mal von Calais nach England gereist waren, hatten wir von der Stadt bisher noch fast nichts mitbekommen. Entweder waren wir spätabends oder mitten in der Nacht angekommen und gleich mit dem Schiff weiter gefahren oder es hatte geregnet.

Jetzt stellte sich heraus, dass Calais zwar eher klein aber ganz nett ist.  Ein schöner Hafen mit einigen alten Fischerhäusern, einer lange Mole und jede Menge Restaurants.
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Bier in der Abendsonne …

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… Spaziergang zum Leuchtturm und Abendessen beim Italiener. Dann genossen wir einen schönen aber etwas frostigen Sonnenuntergang an der Mole, direkt am kilometerlangen breiten Sandstrand. Fähren liefen ein und aus, das Meer glühte förmlich im Sonnenuntergang.P1060445
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Durch den eisigen Wind waren wir bald ziemlich durchgefroren, und sahen zu, dass wir  in unser fürstliches Gemach kamen.

13. Juni – Von Calais nach Dover

Am Morgen klingelte der Wecker schon um 7:00. Zwar ging die Fähre erst um 9:15, aber Check-in war – fast wie am Flughafen – schon eine Stunde früher und wir wollten uns noch beim Bäcker etwas holen. Frühstück in der Pension gab es Sonntags erst ab 9:00.

Alles klappte reibungslos,  Zimmerschlüssel und Schlüssel für den Parkplatz wurden einfach auf den Schreibtisch an der unbesetzten Rezeption gelegt – unsere Wirtin schlief noch, als wir abreisten. Auf dem Weg zur Fähre erstanden wir Mandelcroissant und Pain Chocolat, beides noch warm, verführerisch duftend. Wenige Minuten später waren wir auf dem Schiff. Dort noch frischer Kaffee – damit war das Frühstück für uns perfekt.

Zwar war der Wind etwas frisch – aber das Auftauchen der White Cliffs of Dover ließen wir uns dennoch nicht entgehen!
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