20. Juni – East Prawle – traumhaft schön!

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Eigentlich war unsere Wanderung vom Freitag um’s Bolt Head nicht zu toppen – aber heute wurde es noch besser! Wenn man für Wanderungen Sterne vergeben könnte, würde diese satte 5 Sterne bekommen.

Natürlich spielte auch das Traumwetter eine Rolle – kein Wölkchen am Himmel, als wir vom National Trust Parkplatz unterhalb von East Prawle an der Küste aufbrachen. Erst ging es nach Westen, kein ganz einfacher Weg, mit Felskletterei und teils auf schmalen Pfaden am Klippenrand, aber immer mit tollen Ausblicken

.P1060846P1060849P1060851Überall blühten Fingerhut und andere Wildblumen, der Farn duftete, Schmetterlinge waren unterwegs. Dazu der Gesang der Vögel, das Geschrei der Möwen … Nach einer knappen Stunde ging es landeinwärts, über abenteuerliche Pfade den Hang empor. Teils führte der Weg durch – an mir gemessen – fast schulterhohes Gras, leider stark durchsetzt von Brennnesseln und Disteln.

Solche Wege haben zwar auch ihre Reize – vor allem im Nachhinein, auf Fotos, wenn Brennnesselbisse und Dornenkratzer verheilt sind – aber man ist doch froh, wenn sie zu Ende sind. Oben ging’s eben weiter, ein uralter Weg zwischen überwucherten Steinmauern – Geißblatt und Holunder in Hülle und Fülle, wilde Heckenrosen, Fingerhut und vieles mehr, und alles duftete atemberaubend.P1060868P1060870Bis zum winzigen Dörfchen East Prawle, wo wir uns mit Cider und Lemonade im Pigs Nose Inn stärkten.

P1060871Anschließend wieder über Graspfade, durch Hohlwege, an Feldern vorbei,

P1060872P1060873P1060876P1060879einen Bach entlang abwärts Richtung Meer … P1060881An der Küste die letzte Strecke – links das tiefblaue Meer mit glitzernden Sonnenflecken, steile Klippen, Felsen, aber auch schneeweiße Strand-Abschnitte.P1060898P1060908Während die Anfangsstrecke hoch am Hang über dem Meer verlief, führte der Weg auf diesem Streckenabschnitt nah am Meeresrand entlang, zwar auch auf den Klippen, aber nur wenige Meter oberhalb der Wasserlinie. Es war keine Minute langweilig, als wir nach insgesamt rund 4 Stunden wieder am Auto ankamen, waren wir fast erstaunt, dass so viel Zeit vergangen war. Da es Zeit für Tee war, kehrten wir im South Allington House ein. Dort hatten wir in den 90ern mehrfach übernachtet und Haus und Garten waren immer noch so schön, wie vor 15 Jahren.

P1060922P1060914Barbara erkannte uns sofort wieder und servierte uns Tee mit von ihrem Mann Edward selbst gebackenen Scones, einer Riesenportion Clotted Cream und hausgemachter Erdbeer-Marmelade. Neben dem kleinen Teich und den Rosenbeeten, mit Blick in den Park und auf die weidenden Schafe am Hang wurden wir fast etwas nostalgisch – es war doch schön gewesen in South Allington.

P1060916Aber wir rissen uns doch wieder los, fuhren in unser ebenso schönes Higher Beeson House und faulenzten noch eine Weile in der späten Nachmittagssonne in der Hollywood-Schaukel und der Liege, bevor wir zum Abschiedsmahl nach Torcross fuhren.

P1060930Wir hatten Glück und ergatterten einen Platz in der Abendsonne, die uns beim Essen den Rücken wärmte. Auch von Beesands musste noch Abschied genommen werden, mit einem kurzen Spaziergang am Strand und einem Bier im Cricket Inn.

Und auf dem Heimweg warfen wir noch einen Blick zurück auf das wunderschöne Ensemble von Binnensee und Meer in Torcross – nur durch eine schmale Landzunge getrennt…

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