5. Januar – Kuala Lumpur

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Nach einer guten Nacht und ausgiebigem Frühstück pilgerten wir zu Fuß zu den Petronas Towers, die wir beim ersten Aufenthalt vor rund 10 Jahren nicht besucht hatten. Die Türme glänzen silbern im Sonnenlicht, wirken fast schon filigran.

Um die Türme ein weitläufiger Park mit Teichen und viel Grün – dort hätte ich ewig bleiben und einfach den Leuten zusehen können. Aber wir wollten ja was von der Stadt sehen und nahmen für 38 MYR (ca. 7,60 €) ein 24-Stunden-Ticket für den „Hop-on-Hop-off“ Touristen-Bus, der alle Sehenswürdigkeiten von KL abklappert, und wo man jederzeit aus- und in den nächsten Bus wieder einsteigen kann.

In der Innenstadt war es allerdings eher ein Stehen als Fahren, es scheint hier mehr Staus als fließenden Verkehr zu geben – aber das gab Gelegenheit, vom offenen Oberdeck aus Fotos zu machen und die erstaunlichsten Schilder zu entdecken!


In einem gigantischen Park besuchten wir den Bird-Park, das angeblich welt-größte Aviarium, um Dieters Lust auf exotische Vögel – vor allem die Nashorn-Vögel haben es ihm angetan – zu befriedigen.

Leider wurden die Nashornvögel in Käfigen gehalten und flogen nicht frei herum, aber es gab dennoch genug zu sehen.



Allerdings wurde es immer dunkler, und als nach einigem Donnern ein Wolkenbruch runter ging, waren wir froh über unsere Schirme, mit denen wir es gerade noch bis zu einem Unterstand schafften. Dort konnten wir ca. 20 Minuten lang nichts tun, als in die herab rauschenden Wassermassen zu schauen – und ich kämpfte mit den Moskitos, die es auf meine Knöchel abgesehen hatten. Nie wieder ohne Anti-Muck weggehen!

Irgendwann kam die Sonne wieder durch, wir sahen uns den Rest der Vögel an und nahmen dann – weil die Wolken schon wieder bedrohlich aussahen – ein Taxi zurück zum Hotel, statt auf den Bus zu warten. Kaum waren wir losgefahren, ging ein zweiter Wolkenbruch nieder, noch heftiger als zuvor. Alle Straßen waren vollkommen verstopft, das Taxi brauchte fast eine Stunde zum Hotel, aber der Fahrer nahm’s mit asiatischer Gelassenheit und freute sich über unser gutes Trinkgeld.

Als es endlich zu regnen aufhörte, war es schon nach 19:00 Uhr. Wir wollten nicht im Hotel essen und machten uns zuerst zu Fuß, dann mit der Monorail, auf den Weg in die Stadt. Leider war die Suche nach gutem Essen etwas schwierig. Wir wollten auf ein Bier nicht verzichten, die meisten Lokale waren jedoch entweder Halal und damit alkoholfrei, oder westlich, was wir eigentlich auch nicht wollten.

Nachdem es immer später wurde und der Magen knurrte, gaben wir uns schließlich doch mit einem kleinen Straßenlokal zufrieden, in dem es zwar nur einfache Kost gab, dafür aber herrlich kaltes Bier.

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