19. Januar – Auf die Insel, nach Borneo

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P1030869Bloß kein Stress war unsere Devise!

Obwohl unser Flug nach Kota Kinabalu erst um 14:15 Uhr gehen sollte, wollten wir frühzeitig los, denn zunächst musste der Mietwagen auf dem KLIA-Flughafen abgeben werden.

Und wie wir dann die ca.25 km zum LCCT zurücklegen würden, war uns auch noch unklar.

An der Rezeption sagte man, die Fahrzeit zum KLIA betrage ca. 45 Minuten – aber man weiß ja nie… Also kalkulierten wir mal eine Stunde ein. Dann noch eine Stunde, um den Mietwagen zurückzugeben und irgendwie zum anderen Flughafen zu kommen, wo wir 2 Stunden vor Abflug sein sollten. Zurückgerechnet hieß das, Abfahrt zwischen 10 – 10:30 Uhr – das schafften wir auch tatsächlich locker.

Anders als am Vortag war der Weg auch einfach zu finden und gut ausgeschildert. Ohne Probleme kamen wir zum KLIA – hatten auch noch genug Zeit, zu tanken, denn der Wagen musste vollgetankt zurückgegeben werden.

Da es eine ebenfalls gut ausgeschilderte Rückgabe-Station für Mietwagen gab, fanden wir AVIS auf Anhieb – der nette junge Mann, der unseren Wagen ohne Beanstandung zurücknahm und sogar peinlich berührt war über die schlechte Qualität des Wagens, bot an, uns für 30 MYR (ca. 6 €) mit „unserem“ Wagen zum LCCT zu fahren – das nahmen wir sofort an, denn so mussten wir kein Gepäck umladen.

Kurz vor Mittag kamen wir im LCCT an und wunderten uns sehr, als wir unseren Flug absolut nicht auf der Abflugtafel finden konnten. Bevor bei uns Panik ausbrechen konnte, fragten wir am Air Asia Schalter nach und erfuhren, dass der Abflug um eine Stunde verschoben worden war, auf 15:10 statt 14:15.

Das hieß über 3 Stunden Wartezeit, und wir konnten nicht mal unser Gepäck einchecken, weil der Schalter erst um 13:10 aufmachte. Also in einen Imbiss, Cola trinken, Postkarten schreiben (das war ganz praktisch, ich hatte noch etliche Karten), Briefmarken kaufen, Briefkasten suchen, Zeitung kaufen … warten …

Irgendwann mal einchecken …Leider waren unsere Koffer zu schwer und wurden auch nach mehrfachem Wiegen nicht leichter als (zusammen!) 36,5 kg – also 15 MYR Gepäckzuschlag zahlen. Dann in die Wartehalle, Netbook auspacken, online gehen – aber alles so langsam, dass man verrückt wird. Blog weiterschreiben … und dann wird endlich der Flug aufgerufen!

Nach ca. 2 ½ Stunden Flug – Dieter wusste gar nicht, wohin mit seinen langen Beinen in den engen Air Asia-Sitzen – Ankunft in Kota Kinabalu.

Wir sind auf Borneo! Kurze Taxifahrt ins Hotel Meridien, dort erfuhren wir als erstes, dass es massive Stromausfälle gibt, die offenbar mit den sintflutartigen Regenfällen der letzten Tage in Zusammenhang stehen.

Da wir ein Club-Zimmer gebucht hatten (war komischerweise – wie schon in Penang – billiger gewesen als ein normales. Außerdem hatten wir hier das Gefühl, dass Agoda irgendwie versehentlich den Preis eines Billig-Guesthouses ins System eingegeben hatte, so günstig war das …), wurden wir zum Einchecken in die Royal Club Lounge im 12. Stock eskortiert.

Schon die Lounge war ein „Wow“-Erlebnis – die ganze Westseite voll verglast, mit Blick auf das Meer und einige Inseln, hinter denen gerade die Sonne unterging – wir waren total hin und weg.

Und dann teilte man uns auch noch mit, dass wir in den Genuss eines kostenlosen Upgrades in eine Suite kommen. Die Suite war schlichtweg gigantisch – mit einem riesigen Wohnzimmer (sicher 50 qm), ein großes Schlafzimmer, ein Ankleideraum mit Kleiderschränken und dahinter das Bad, ebenfalls riesig, mit verglaster Walk-in Dusche und Badewanne, außerdem noch ein separates WC.

Das Ganze noch mit grandiosem Meerblick – wir fühlen uns derzeit wie Millionäre!

Nachdem wir unsere Suite kurz in Augenschein genommen hatten, machten wir uns gleich wieder auf in die Lounge – zum einen, um die letzten Reste des Sonnenuntergangs mitzubekommen, zum anderen, um die letzen Reste der Cocktail-Stunde zu genießen, mit sündhaft leckeren Tapas und wunderbaren Weinen.

Ziemlich satt machten wir uns gegen 20:00 Uhr auf ins Freie, an die Esplanade, wo eine Kneipe neben der anderen ist. Daneben noch ein Riesen-Markt, mit hunderten von Marktständen – von frischem Fisch und Geflügel bis hin zu allen möglichen Gemüsen und Früchten – und außerdem hunderte von Garküchen und Essen-Ständen, wo alles gebrutzelt und gegessen wird, was das Herz begehrt.

Wir waren aber schon so satt und auch müde, dass wir nur noch ein Bier tranken und dann todmüde in unser breites Kingsize-Bett sanken.

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