23. Januar – Karambunai

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Heute war Umzug angesagt – nach 4 Tagen Stadt wollten wir weitere 5 Tage am Strand verbringen.Das Packen ging schnell, wir mussten jetzt ja nicht auf die Gewichtsverteilung achten und konnten einiges auch einfach so ins Auto werfen.

Noch die frische Wäsche aus der Wäscherei abgeholt (der Riesenberg kostete gewaschen und gebügelt lediglich 14 MYR, knapp 3 €) – dann ging’s los.

Erst nach Norden, dann Richtung Küste, wobei wir zunächst unsicher waren, ob wir richtig waren, denn die Straße führte ins Industriegebiet. Irgendwann kam dann aber eine Abzweigung und eine blumen-bestandene Straße führte zunächst zu einem riesigen Golfplatz mit Teichen und einer unglaublichen Blumenpracht, dahinter kam dann unser Hotel „Nexus Karambunai“.

Schon der erste Eindruck war positiv – Seerosen-Teiche, innen alles aus Holz, offene Lobby mit Blick aufs Meer und alles wunderbar grün.
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Als ich um ein Nichtraucher-Zimmer bat, kam kurz Hektik auf und ich fürchtete schon, das es keines gab, dann sagte die Empfangsdame zögernd, falls es uns nichts ausmachen würde, im 5. Stock zu wohnen, könnte sie uns dort ein Nichtraucher-Zimmer geben.

Nichts lieber als das!! Offenbar wollen viele ins Erdgeschoss, mit direktem Zugang zum Garten – wir mögen die oberen Stockwerke erheblich lieber, so dass wir mit der Alternative total zufrieden waren. Sie fügte noch hinzu „It’s close to the lift“, was wir zunächst auch nicht recht einordnen konnten …

Nachdem wir aber feststellten, dass es für den gesamten „Ocean Wing“ nur einen Lift gab und die Gäste, die am Ende der drei Gebäude wohnten, die mit Galerien verbunden waren, jedes Mal mehrere hundert Meter zum Lift bzw. zur Lobby laufen mussten, wussten wir das doch zu schätzen.

Das Zimmer ist groß, hell, Holzboden, großes Bett, sehr geräumiges Bad mit großer verglaster Dusche. Und der Blick ist sicher einer der besten im gesamten Hotel, weil wir durch eine Lücke im Palmen-Bestand einen wunderbaren Meer-Blick haben.
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Zunächst erkundeten wir den riesigen Garten, in dem es mehrere Teiche gibt. An einem steht ein Schild, mit der Bitte, die Warane nicht zu erschrecken. Dieter war sofort elektrisiert, auch wenn wir erst mal keinen Waran weit und breit sahen. Später machten wir uns mit dem Auto auf den Weg, die Nachbarschaft zu sichten und vor allem auf die Suche nach einem Fischlokal oder ähnlichem, um nicht nur auf das Hotel angewiesen zu sein.

Leider war die Suche nicht erfolgreich – der kleine Hafenort ist lediglich ein Containerhafen mit einem winzigen Dorf mit ein paar Stelzen-Häusern. In der anderen Richtung fanden wir ein kleines Ladenzentrum mit streng muslimischen (Halal)-Fastfood-Restaurants, kleinen Lädchen und einer Wäscherei.

Was es nirgends gab, war eine Tankstelle und wir wollten vor unserem für morgen geplanten Trip nach Kota Belut noch den Tank auffüllen (seit den Cameron Highlands waren wir gebrannte Kinder 🙂 … Wir mussten aber ein gutes Stück fahren, bis wir endlich fündig wurden.

Da unsere Minibar überraschenderweise total leer war, kauften wir außerdem noch einige Getränke.

Zum Abendessen blieben wir im Hotel, wo es mehrere Restaurants gibt mit großer Auswahl und überraschend guter Küche. Und dann gab’s nur noch Stille, ein bisschen Meeres-Rauschen und eine wunderbare Abendstimmung …
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Knapp 30 km von Kota Kinabalu entfernt – Karambunai

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