24. Januar – Sunday Market in Kota Belud

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P1040038Dieses Mal schafften wir es tatsächlich, früh aufzustehen – schon vor 7 waren wir beim Frühstück, um 7:30 Uhr bereits auf dem Weg. Die Stadt fanden wir ohne Probleme, den Markt allerdings erst mal nicht.

Zwar landeten wir gleich auf einem Markt, der kam uns aber doch sehr mickrig vor, dann erklärten uns ein paar junge Männer Wort- und gestenreich, wie’s zum Tamu , dem Sonntagsmarkt, geht.

Und nach kurzer Fahrt über einen Berg hatten wir ihn dann auch gefunden.

Verglichen mit den farbenprächtigen Märkten in Burma oder Thailand wirkte er eher bescheiden, das Warenangebot war eher überschaubar.

Aber es war trotzdem sehr interessant.

Anders als in manchen anderen Ländern freuen sich die Menschen, wenn man sie fotografiert – streichen sich oft noch mal über die Haare und setzen sich in Pose. Wenn ich ihnen dann das Foto auf dem Display zeige, bekomme ich immer ein nettes Lächeln …
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Dieser alte Mann fing gleich ein Gespräch mit uns an – als er erfuhr, dass wir Deutsche sind, meinte er “Good country, good football!” und reckte den Daumen hoch.
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Überhaupt sind die Menschen in Sabah unglaublich freundlich und offen. Und die allermeisten können zumindest ein paar Brocken Englisch, so dass man sich ganz gut verständigen kann.

Auf dem Rückweg zum Hotel machten wir einen Abstecher zu einer kleinen Bucht, die als sehr schön angepriesen wurde – sie war zumindest sehr einsam, außer ein paar Fischerhütten gab es dort nichts – nur ein paar Kühe liefen am Strand rum.
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Die Kinder waren ganz aufgeregt, als sie uns sahen, ich machte Fotos, aber mit den Bonbons, die ich ihnen anbot, konnten sie nichts anfangen – hatten offenbar noch nie welche gesehen.

Ein Junge bekam gerade einen Haarschnitt verpasst…..

Das Wasserdorf, das Dieter gerne besuchen wollte, fanden wir leider nicht – die Karte war doch recht ungenau und der Maßstab zu groß – dafür aber das Shangri La Hotel, das an einem schneeweißen endlos breiten Strand liegt.P1040049

Hier wollten wir uns nach dem Orang Utan Reservat erkundigen.

Und tatsächlich – man kann vom Shangri La aus ein kleines Orang Utan Reha Center besuchen und wir schrieben uns für den folgenden Tag für die Nachmittags-Tour ein. Es wurde empfohlen, lange Hosen und feste Schuhe anzuziehen sowie Moskito-Lotion aufzutragen – offenbar steht ein Dschungel-Treck bevor.

Mittlerweile waren wir reichlich verschwitzt, so dass wir zurück ins Hotel wollten – allerdings mussten wir vorher noch Getränke kaufen, denn inzwischen hatten wir herausgefunden, dass die Minibar absichtlich leer ist. Man kann sie selbst auffüllen – eine nette Idee! Wer das nicht will, kann sich die Bar natürlich auch vom Hotel mit den gewünschten Getränken füllen lassen, aber wir wollten lieber selbst einkaufen.

In einem kleinen Einkaufszentrum entdeckten wir einen Supermarkt mit gutem und preisgünstigem Angebot. Außerdem war da ein „Carwash“ und da unser ehemals schneeweißes Auto nach den abenteuerlichen Schlammfahrten inzwischen eher braun aussah, wollten wir ihm eine Wäsche gönnen. Offenbar ist jedoch der Sonntag der Tag, an dem die Malaysier ihre Autos waschen lassen, und da alles sorgfältigst in Handarbeit gemacht wird, dauert das … Deshalb gaben wir nach einer halben Stunde die Warterei auf und sagten den Jungs, wir würden ein andermal wiederkommen.

Im Hotel ließ ich mir die Strapazen des Tages von einem Masseur wegmassieren, dann war faulenzen angesagt und anschließend gab es ein sehr leckeres Abendessen mit gegrilltem Seebarsch.
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Nicht sehr weit – aber sehr schön: Die heutige Strecke …

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