28. Januar – Von Sabah nach Phuket

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P1040305Aufstehen um 4 Uhr – das war echt hart.

Das Taxi stand schon da, als wir kurz vor 5 auscheckten. Da die Straßen noch völlig leer waren, brauchten wir nur ca. 50 Minuten bis zum Flughafen.

Die Gepäck-Waage zeigte knapp 36 kg, die Dame am Air Asia Schalter war aber offenbar noch zu müde, um uns einen Zuschlag abzuknöpfen.

Dann hieß es warten …

Der Flieger ging erst um 7:25, war aber pünktlich. Nach 2 ½ Stunden Flug landeten wir in Kuala Lumpur, im LCCT, das wir inzwischen zur Genüge kannten. Dort hatten wir fast 3 Stunden Aufenthalt, bevor es um 12:45 weiter ging nach Phuket. Seltsamerweise hatte unser Gepäck unterwegs an Gewicht zugelegt oder die Waagen gingen unterschiedlich – aber obwohl wir jetzt über 36 kg auf die Waage brachten, wurde auf einen Zuschlag verzichtet.

Wegen der einen Stunde Zeitverschiebung landeten wird bereits um 13:00 Uhr auf Phuket, übernahmen den Mietwagen, einen Toyota – wir bekamen ein Upgrade in eine höhere Kategorie, was uns eigentlich nicht so recht war, denn wir wollten eher ein kleines Fahrzeug, weil wir die engen Straßen und den höllischen Verkehr zur Genüge kannten – und machten uns auf den Weg nach Kata.

Alles lief wie am Schnürchen, zwar war Raoul nicht da, sondern Sana, aber sie wusste Bescheid und zeigte uns unser Apartment. Im ersten Moment war zumindest ich etwas enttäuscht, denn die Einrichtung entsprach bei weitem nicht der der Apartments, die wir im April vorigen Jahres angeschaut hatten.

In der Wohnküche nur ein Glastisch mit 4 weißen Lederstühlen und eine Küchenzeile, der Boden weiß gefliest. Hinter einer Falttür war nicht, wie wir gedacht hatten, ein Sofa, sondern ein zweites Bett, so dass wir keine Möglichkeit haben, uns mal gemütlich auf’s Sofa zu setzen.

Dafür haben aber alle Räume boden-tiefe Fenster mit Schiebetüren, und da wir ein Eck-Apartment haben, gibt es viel Luft und Licht. Außerdem haben wir einen wirklich tollen Blick vom Balkon!
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Und anders als bei den anderen Apartments, wo unbequeme Metallstühlchen auf dem Balkon stehen, stehen bei uns zwei super bequeme Regie-Sessel mit Stoffbespannung.
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In den Küchenschränken war außer einer halbvollen Flasche Vodka und einer Flasche Rum absolut nichts – kein Salz, Pfeffer, Zucker, kein Spüli oder sonstiges Reinigungsmittel, im Bad kein Toilettenpapier usw. Also starteten wir erst mal einen Großeinkauf bei TESCO. TESCO ist allerdings fast 20 km entfernt und die Straße war mal wieder total verstopft, deshalb artete das ziemlich in Stress aus.

Wir brauchten ewig, um in dem unübersichtlichen Riesen-Markt alles zu finden, nichts war dort irgendwie sinnvoll eingeordnet, zumindest erschloss sich uns die Systematik weder auf den ersten noch auf den zweiten Blick.

Aber irgendwann hatten wir den Wagen voll mit Getränken, Küchenrollen, Klopapapier, Kaffee und Tee, Brot, Eiern, Käse und Joghurt, denn schließlich müssen wir in den nächsten 4 Wochen unser Frühstück selbst zubereiten. Vielleicht gibt es ja doch noch einen näher gelegenen Supermarkt außer den vielen kleinen 7/11, die lediglich auf Touristen ausgerichtet und deshalb sehr teuer sind.

Leicht geschafft kamen wir zurück, sahen gerade noch den letzten Widerschein des Sonnenuntergangs von unserem Balkon aus und machten uns dann auf zu Kata Mama am Strand, wo man einfach begnadet sitzt!
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