13. Februar – Weiter im Regen unterwegs …

P1040408Heute war es noch kälter – nur noch um die 10°C!

Also wieder in die Straßenbahn und zunächst zum Hongkong Park und dort in die Gewächshäuser.

Da drinnen herrschten wenigstens einigermaßen angenehme Temperaturen. Dick eingemummelt konnten wir dem Park und den umliegenden architektonischen Highlights ziemlich wenig abgewinnen. 

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Deshalb weiter mit der Straßenbahn – bis zur Endhaltestelle Shau Kei Wan ganz im Osten.

Dort landeten wir erst mal auf dem Fischmarkt und suchten dann den Bus, mit dem wir weiter nach Shek O fahren wollten. Wir hatten schon viel von dem kleinen Örtchen gehört bzw. gelesen, es aber bisher noch nie dorthin geschafft, denn es ist etwas kompliziert zu erreichen.

Da wir – dem Busplan der Tourist Information sei Dank – die Nummer des Busses kannten, mit dem wir weiterfahren wollten (Nr. 9!), hatten wir ihn auch bald gefunden und fuhren los.

Schon die Anfahrt war atemberaubend – unser Bus, in dem wir die einzigen Ausländer waren, schaukelte eine schmale Straße, hoch oberhalb des Meeres, entlang, auf einer Straßenseite fiel die Küste teils fast senkrecht ab. Die Ausblicke waren trotz des zunehmend schlechteren Wetters unglaublich.

Shek O ist ein nettes ruhiges Örtchen, man konnte sich gut vorstellen, dass hier im Sommer einiges los ist.
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Wir wanderten eine Weile an der zerklüfteten – fast englisch anmutenden – Küste entlang und bestaunten die wilden Felsformationen und die hoch aufschäumende Gischt.


Anschließend gab es Kaffee und Kuchen in einem kleinen Bistro, dann nahmen wir den Bus zurück – allerdings nicht gleich zur Stadt, ich wollte mal wieder nach Stanley, dem Paradies der Schnäppchenjäger, wo wir schon so manches erstanden hatten.

Da es keinen durchgehenden Bus von Shek O nach Stanley gibt, mussten wir unterwegs – an einer einsamen Landstraße – aussteigen und auf den Bus nach Stanley warten. Zum Glück kam der auch bald, denn inzwischen hatte es heftiger zu regnen begonnen.

Stanley reizte uns heute nicht so sehr wie früher – was vielleicht auch daran lag, dass es in den letzten 15 Jahren viel von seinem Charme verloren hat und eher wie ein riesiges Einkaufszentrum wirkt – ganz anders als die frühere bunte Ansammlung von Buden und Zelten.

Zurück ging es mit einem weiteren Bus über die Strecke, die wir so sehr mögen – über die Repulse Bay, wo ein riesiges Apartmenthaus mit einem großen Loch in der Mitte steht, durch das der auf dem Berg wohnende Drache zum Wasser kann, und die Deep Water Bay zurück nach Central. Die Strecke ist fantastisch – sogar bei weniger schönem Wetter.

Der Abend endete kulinarisch bei Mc Donalds – wir hatten bei dem miesen Wetter einfach keine Lust, lange nach Restaurants zu suchen, zumal die meisten mit Neujahrsfeiern voll belegt waren.

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