08. März – Pfälzer Wein in Myanmar


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Im Internet hatte ich gelesen, dass ein paar Deutsche aus der Pfalz in der Nähe von Taunggyi das Aythaya Weingut betreiben. Der Wein sollte sogar recht gut sein.

Als Kurpfälzer wollten wir uns das unbedingt ansehen – so ging’s also am späten Vormittag Richtung Taunggyi.

Erst mit dem Boot bis Nyaung Shwe, von dort weiter mit dem Auto.

Die Fahrt war deutlich kürzer als erwartet, möglicherweise war auch nur die Straße besser als befürchtet, jedenfalls waren wir bald da und entdeckten eine kleine Oase.
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Endlose Reihen von grünen Reben, bestens gepflegt, ein schönes Steinhaus mit einem Teich davor und einer Aussichtsterrasse. Fast konnte man meinen, in der Pfalz zu sein.

Angepflanzt werden Syrah, Cabernet Sauvignon und Pinot Blanc. Demnächst soll sogar Dornfelder hier wachsen!
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Die Ehefrau eines der Betreiber zeigte uns das Gut – und einen Wurf junger Hunde, den ich fast noch interessanter fand als die Reben.
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Wir probierten die 4 derzeitigen Weinsorten – ein kräftiger, trockener Weißwein, zwei etwas weniger trockene, aber aromatische Rosés und ein guter Rotwein, der ein Jahr im Eichenfass ausgebaut worden war. Vom Rotwein nahm ich eine Flasche mit, konnte mir gut vorstellen, ihn abends gemütlich auf der Terrasse zu trinken.

Auf dem Rückweg nach Nyaung Shwe machten wir kurz halt bei dem Teakholz-Kloster mit den ovalen Fenstern, aber das Licht war nicht gut, so dass wir gleich weiterfuhren.

Beim Einsteigen ins Auto blieb ich irgendwo hängen und hatte eine ca. 5 cm langen Riss in meiner Hose. In Nyaung Swhe bot Thu Thu an, den Riss flicken zu lassen und wider besseres Wissen stimmte ich zu und bekam 5 Minuten später eine Hose zurück, zwar ohne Riss, aber dafür war das Ganze derart mit der Nähmaschine zugepflastert worden, dass die Hose zumindest für mein Empfinden nicht mehr tragbar war.

Dieter meinte, ich solle das Ganze doch positiv sehen, sicher sei ich die einzige Deutsche mit einer auf dem Markt am Inle See geflickten Hose …  😉 Aber im Hotel setzte ich mich doch mit Nagelschere und Lesebrille bewaffnet auf die Terrasse und trennte in mühseligster Arbeit das schöne Flickwerk wieder auf – was über eine Stunde dauerte – und nähte den Riss dann selbst zusammen.

Anschließend war wieder Koffer packen angesagt, denn morgen geht’s zum Ngapali Beach! Ich wollte dieses Mal so packen, dass wir nur einen Koffer am Meer brauchen und den zweiten zu lassen können, das dauerte eine ganze Weile.

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