14. März – Heiß, heißer, Yangon im März …

P1050404Es war so unglaublich heiß und schwül, dass nicht viel mehr drin war als ein Bummel durch das indische Viertel und ein ausgiebiger Besuch im Scotts Market

Dort gibt es praktisch alles – vor allem unzählige Schneider und Juweliere …

… aber auch klägliche Versuche, ein paar Kleinigkeiten zu verkaufen.
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Dieter ging bald wieder zurück ins Hotel, ich schaute mich noch eine Weile um und überlegte dann ernsthaft, dort zum Friseur zu gehen. Aber es war einfach zu heiß für irgendwelche anderen Aktivitäten, als zu lesen und immer wieder in den zum Glück sehr schön kühlen Pool zu springen.

Wir rafften uns aber am Nachmittag doch noch auf zu einer Fahrt mit der Fähre nach Dala. Unterwegs kamen wir an kleinen Teashops vorbei, Obstverkäufer boten Trauben und Orangen an und Rikschafahrer warteten auf Kundschaft.

Wir lösten beim Hafenmeister ein “Ausländer-Ticket” – eine ziemlich komplizierte Angelegenheit, bei der unsere Namen in ein Buch eingetragen wurden und uns zwei ziemlich schmuddelige Tickets, die von Hand ausgefüllt worden waren, übergeben wurden. Das Ganze kostet 2$ pro Person – je 1$ pro Hin- und Rückfahrt.

Die Fähre war voll, auf beiden –Decks saßen und standen die Menschen.

Ein paar Jungs versuchten, mit uns ins Gespräch zu kommen und uns etwas zu verkaufen.

Sie waren so aufgeweckt und nett, dass ich ihnen einiges abkaufte – und es ist unendlich traurig, dass diese Kinder nicht einfach zur Schule gehen, etwas lernen und später eine vernünftige Zukunft vor sich haben konnten!

Für größere Unternehmungen in Dala war es leider zu spät – wir tranken nur etwas und fuhren dann wieder zurück.P1050434

Auf dem Heimweg kamen wir am Mahabandoola Guesthouse vorbei  – nicht wirklich einladend …
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Auf der Straße wurde bereits gekocht und gebraten, aber auch Telefondienste angeboten …

Überall gibt es Stände mit Tontöpfen, in denen kostenlos Trinkwasser angeboten wird – und natürlich die allgegenwärtigen Betelnuss-Verkäufer.

Wir kamen an der burmesischen Variante eines Ärztehauses vorbei, schlenderten durch die Straße der Schildermacher …

… vorbei an eigentlich schönen, aber völlig heruntergekommen Kolonialhäusern.

Obst-Verkäufer boten frische Früchte an, danebn gab es Schirme in allen erdenklichen Farben und Mustern …

Es war heiß, es war schwül – uns zog es noch zu einem kühlen Bad im Pool, bevor wir was essen gingen. Yangon im März – das ist schon heftig!

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