23. März – Wanderungen durch Hanoi

P1060021Wieder lag ein trüber nebliger Tag vor unseren Fenstern, keine Spur von Sonne.

Es war noch Kuchen übrig, also gab es Frühstück auf dem Zimmer – wozu stellt das Hotel schließlich einen Wasserkocher, Kaffee und Teebeutel zur Verfügung.

Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Ostufer des Hoan Kiem Sees und von dort zur Oper.


Danach ging’s an teils wunderschön restaurierten alten Gebäuden vorbei …

…. zurück zum See, wo wir endlich die Rote Brücke (The Hoc – Brücke der aufgehenden Sonne) ohne allzu große Besuchermassen vorfanden.


und den Ngoc Son (Jadeberg) Tempel auf der winzigen Insel besuchten.

Ein lauschiges Plätzchen mit schönen alten Bäumen, die sich tief ins Wasser herabneigen.
Eine Gruppe älterer vietnamesischer Damen saß im Schatten und betrachtete die Langnasen, die mit ihren Fotoapparaten hantierten. Ganz kurz ließ sich sogar die Sonne blicken.

Noch was zu Trinken in einem der Ufercafés, dann gingen wir zurück zum Hotel, denn ich wollte noch ein paar Sachen in die Wäsche geben, und wir wollten im Café gegenüber, wo es kostenloses W-Lan gab, mal nach unseren Mails sehen.

Später erkundeten wir das französische Viertel noch etwas genauer, suchten und fanden ein empfohlenes Restaurant, das als Ausbildungsstätte für benachteiligte und behinderte Jugendliche fungiert. Ein wunderschönes altes, aber komplett restauriertes Haus, im Hof schön gedeckte Tische, alles wirkte sehr ansprechend, so dass wir beschlossen, dort heute Abend zu essen.

Da wir die Kathedrale bisher nur bei Nacht gesehen hatten, machten wir uns anschließend auch noch dorthin auf – und stellten einmal mehr fest, dass unser Hotel eine ideale Lage hat, denn alles ist gut zu Fuß zu erreichen.

Rund um die Kathedrale pulsiert die Traveller-Szene, es gibt jede Menge Lokale, kleine Reisebüros und Geschäfte – und gelegentlich überraschen stille Ecken…
Mehr oder weniger zufällig fanden wir das Restaurant „Madame Hien“ in der Cam Cham Straße – darüber hatte ich im Internet gelesen, es gehörte einem Franzosen, der sich bereits mit dem Lokal „La Verticale“ einen Namen gemacht hatte.

„Madame Hien“ befindet sich in einem ausgesprochen schönen Kolonialhaus, Anfang des 19. Jh. vom Architekt der Hanoier Oper für einen spanischen Diplomaten gebaut und sehr sorgfältig und stilsicher restauriert. Wir besichtigten das ganze Gebäude, lernten auch M. Didier, den Chef und Eigentümer, kennen und reservierten für den nächsten Tag einen Tisch im Hof.

Das Abendessen bei den Auszubildenden allerdings war zumindest für Dieter ein Flop, insgesamt waren wir aber beide nur mäßig begeistert von der Küche, obwohl sich die Jungs und Mädels des Service viel Mühe gaben.

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