16. Januar – Lazy Sunday in Melbourne

2011-01-15 Melboure 023Wieder ein herrlicher Sommertag – also rein in die Straßenbahn und raus nach St. Kilda. Ein netter (Vor)ort an der Küste, mit vielen malerischen alten Häusern in baum-bestandenen Straßen.

Jeden Sonntag gibt es an der See-Promenade einen Kunstmarkt,  viel Sehenswertes und Schönes – Bilder, teils auch von Aborigines, Skulpturen, Schmuck, ausgefallene Kleidung, aber natürlich auch Kitsch und Skurriles.

Das Gepäck-Limit der Airline verhindert größere Einkäufe, aber die Versuchung war groß. Am Meer wehte ein ziemlich heftiger Wind, es war auch nicht übermäßig warm, was die Australier aber nicht abhielt, sich in Badehose/Bikini an den Strand zu legen.

Ins Wasser ging allerdings niemand. Nicht, weil es zu kalt war – das hätte sicher niemand abgeschreckt – aber das Meer hatte eine ziemlich unangenehme Farbe.

Im Park wurde Familien spielerisch klar gemacht, dass Abfall nicht auf die Wiese, sondern in die Papierkörbe gehört!

Als wir von der Seeluft genug hatten, ging es mit der Straßenbahn zurück Richtung Stadt und in den Botanischen Garten.

Wie fast bei allen kulturellen Einrichtungen Melbournes ist auch hier der Eintritt frei. Dement-sprechend war es ziemlich voll, überall wurde gepicknickt, gespielt oder auch einfach nur im Schatten riesiger Bäume gelesen.

Blumen gibt es eher wenig, der Garten ähnelt mehr einem englischen Landschaftspark, mit wunderbaren alten Bäumen, einer Teich-Landschaft und verschiedenen Bereichen, die die unterschiedlichen geographischen Besonderheiten des Landes (trocken, sumpfig, Regenwald…) wiedergeben.

Verwunschene Ecken, aber auch Platz für fröhliche Ball-Spiele …



Der Garten – der übrigens von einem Deutschen im 19. Jh. angelegt wurde – ist Teil einer Parklandschaft am Yarra, die so eine Art grüne Lunge für Melbourne ist.

Am Yarra entlang wanderten wir dann auch zurück in die Stadt, auf der anderen Uferseite war ein Festival im Gange – das “Midsumma”, ein “Queer”-Festival, total schräg, laut, bunt, gut gelaunt und unglaublich voll.
Auch in den Straßen war schwer was los – heute Midsumma, morgen beginnen die Australian Open, irgendwas scheint immer los zu sein hier. Zurück im Hotel wurde noch eine Ladung Wäsche gewaschen – die meisten australischen Hotels haben eine Gäste-Laundry, sehr praktisch, wenn man länger unterwegs ist – dann die Koffer gepackt, morgen geht’s weiter, an der Küste entlang auf der “Great Ocean Road”.

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