30. Januar – Weiter nach Phillip Island

P1090237Ein wunderbares Frühstück mit Pauls (Ellens Mann) fantastischen Pfannkuchen mit Beeren, dicker Sahne und Honig am großen Holztisch in der gemütlichen Küche, zusammen mit 4 anderen Gästen.

Ellen baut Obst und Gemüse im Garten an und bäckt auch ihr Brot selbst – also alles sehr gesund und lecker. Leider mussten wir dann gleich weiter, aber die Fahrt war schon wieder ein Erlebnis.Wieder säumten bunte Blumen die Straßenränder.

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Über weite Strecken entlang einer wirklich dramatischen Küste, teils mit schroffen Felsen, teils feinsandige Strände, das Meer tiefblau.
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Nicht zum ersten Mal bedauerten wir, dass wir uns für diesen Teil der Reise nicht mehr Zeit genommen hatten – andererseits hatten wir natürlich auch ein Riesenglück mit dem Wetter. Ellen hatte uns erzählt, dass der Sommer bisher sehr nass und kühl gewesen ist – deshalb war die Natur auch so unglaublich grün, was normalerweise um diese Zeit so gut wie nie der Fall ist. Und dass wir jetzt schon tagelang wolkenlosen Himmel bei meist sehr angenehmen Temperaturen und immer ein bisschen Wind hatten, scheint auch nicht die Regel zu sein.

Auf Phillip Island steuerten wir zuerst Cowes und unsere Unterkunft an und waren mal wieder platt: Ich hatte “The Waves” fast mit ungutem Gefühl gebucht, es waren ziemlich preiswerte “serviced apartments”, also kein Hotel, sahen auch auf den Fotos eher jugendherbergs-mäßig aus, aber für eine Nacht, so dachte ich, ok.
Und dann gab es eine Riesen-Überraschung – die gesamte Anlage frisch renoviert und um-gebaut, statt eines Zimmers hatten wir eine richtige kleine Wohnung, mit Wohn-/Esszimmer, vollständiger Küche, ein schneeweißes Bad mit Whirlpool, ein Schlafzimmer mit einem riesigen Balkon – und davor lagen die Esplanade mit großen Pinien und das Meer!
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Wir hatten also 5-Sterne-Luxus mit 5-Sterne-Blick vom Balkon aufs Meer zum 2-Sterne-Preis!
Auch der Ort Cowes war völlig anders als alle anderen australischen Städte, die wir bisher gesehen hatten – nichts von Wildwest, sondern eher Côte Azur, sehr luxuriöse Häuser an der Strandpromenade und auch sonst alles eher mediterran.
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Wir wollten die Seehunde sehen, von denen es eine Kolonie auf einem Felsen in der Nähe gab – aber es stellte sich heraus, dass der Felsen zu weit weg lag, um die Robben sehen zu können. Stattdessen sahen wir ein winziges Pinguin-Junges in seiner Höhle,
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ein kleines Wallaby und viele erstaunliche Seevögel ….
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(Das Bild mit dem Pinguin-Trupp ist allerdings gemogelt- es war ein Poster. Die allabendliche Beobachtung der vom Meer heimkehrenden Pinguine ist derart kommerzialisiert, dass wir uns das nicht antun wollten. Aber süß sind die Winzlinge schon ….).
Außerdem natürlich wieder eine unglaubliche Küstenlandschaft  …
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…. und ich war von den Riesenwellen genauso fasziniert wie von dem, was so alles auf Steinen wuchs.
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Abends wollten wir unseren tollen Balkon und die laue Abendluft genießen und holten uns beim Italiener mediterrane Köstlichkeiten – zusammen mit einem vollmundigen Rotwein und Blick aufs Meer ein toller Tagesabschluss!

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