13. Februar – Letzte Eindrücke von Sydney

Der Himmel hatte offenbar keine Lust auf Veränderung, er zeigte sich in genau dem gleichen langweiligen Grau wie gestern.

Also wurde morgens zunächst die Hausarbeit erledigt, das heißt, Wäsche gewaschen.

Für die drei Monate haben wir bloß zwei (relativ kleine) Koffer dabei, müssen aber wegen der unterschiedlichen klimatischen Bedingungen diverse platzraubende Sachen wie Wanderschuhe, Regenjacken, Pullover, Schirme usw. mitschleppen.

Deshalb muss öfter mal gewaschen werden.

Zum Glück gibt es in praktisch jedem Hotel Waschmaschinen und Trockner, das nutzten wir auch in hier. Nach erledigter Wäscherei war es leider immer noch ziemlich grau draußen –  allerdings recht warm, als wir endlich auf die Straße gingen.

Erste Anlaufstelle war die Strand Arcade, eine wunderschöne und elegante viktorianische Einkaufspassage, mit Glasdach und Buntglasfenstern, schmiedeeisernen Balustraden und buntem Fliesenboden – alles noch im Original.



Im Darling Harbour sollte wegen des chinesischen Neujahrsfestes ein Drachenboot-Rennen beginnen, also zogen wir anschließend dorthin. Tatsächlich stellten sich die Boote gerade auf, es war ein ziemliches Durcheinander und nicht ohne weiteres erkennbar, welche Mannschaft wohin gehörte.

Zunächst sahen wir uns das Ganze von der Brücke aus an. Mitten über der alten Brücke verläuft ein schmaler Balken – die Monorail! Man nimmt die Konstruktion kaum war, so zierlich ist sie, aber jedes Mal, wenn ein Zug über den Kopf hinweg braust, ist man versucht, sich zu ducken, so knapp erscheint es.


Überhaupt sind die Verkehrswege hier ziemlich minimal-invasiv gebaut, selbst die Schnellstraßen auf Stelzen stören nicht wirklich. Am Hafen wird die (auch relativ knapp über dem Boden gebaute) Straße einfach als eine Art Dach genutzt.


Mit einem Eis in der Hand hockten wir uns auf die Stufen und sahen dem Treiben eine Weile zu. Es hatte etwas Entspannendes, an einem Sonntag-Vormittag gemütlich am Hafen zu sitzen, Menschen zu beobachten – sehr viele Familien mit Kindern – und zuzusehen, wie der Beginn des Jahrs des Hasen von der chinesischen Bevölkerung gefeiert wurde.

Später umrundeten wir den gesamten Hafen, sahen uns auch die unzähligen Wasserspiele nochmal an – die aber alle in der Sonne deutlich besser wirken würden!

Wir zogen weiter in die Rocks und landetem in einem kleinen Café, wo uns bunte (wilde, keine Käfig-Vögel!) Papageien neugierig beäugten.

Den Kuchen mussten wir ziemlich hastig essen – irgendwie sahen die Vögel aus, als hätten sie ebenfalls Lust auf Schokoladen-Torte 😉

Abends ging’s nochmal in den Darling Harbour dieses Mal wieder zu einem preiswerten Abendessen im Helms – später per Rolltreppe zurück ins Hotel.

Und irgendwie können wir es noch nicht wirklich glauben, dass wir morgen Abend schon weiter müssen …

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