16. Februar – Ankunft auf Phuket

P1100141Ab sofort heißt es nur noch: Abhängen und Faulenzen, Schwimmen und Strand-Spaziergänge, leckeres thailändisches Essen und asiatische Früchte …. 

Falsch: Erst mal musste eingekauft und die Einrichtung der Wohnung ergänzt werden.

Wir haben für einen Monat in Kata, im Süden der thailändischen Insel Phuket, eine Wohnung genommen. 

Denn auch wenn Thailand nach wie vor ziemlich preiswert ist, sind die Hotel-Preise auf den süd-thailändischen Inseln doch horrend! Deshalb ist für einen längeren Aufenthalt ein Apartment die erheblich billigere Variante – auch wenn man sich dann das Frühstück selbst machen muss …;-) Die Anlage kannten wir schon, sie liegt  hoch am Hang mit Blick über den Ort und aufs Meer. Der gesamte Komplex ist noch ganz neu.

Für die ersten zwei Tage hatten wir ein Auto gemietet, denn vom vergangenen Jahr wussten wir, dass auch eine angeblich voll ausgestattete Wohnung noch das eine oder andere braucht.. Außerdem wollten wir einen möglichst großen Getränkevorrat mit dem Auto herbeischaffen, mit dem Motorrad, das wir ab dem 3. Tag haben werden, ist das deutlich schwieriger.

Judy (für die Gästebetreuung zuständig) brachte uns zu unserer Wohnung – wir hatten ein Upgrade bekommen auf über 100 qm, 2 Schlafzimmer, 2 Bäder (vielleicht besucht uns ja mal jemand???), ein riesiger Wohn-/Koch-/Essbereich und ein großer Balkon mit Blick über den Ort aufs Meer. Direkt unter uns eine Terrasse mit Pool.

Alles sehr hell, mit raumhohen Schiebefenstern in allen Zimmern, weißen Bodenfliesen, Teakholzmöbeln, gemütlichem Sofa, großem Flachbildfernseher …. Eine komplette  Küchenzeile mit Spülmaschine (!!!), ein Riesenkühlschrank mit Eisbereiter … wir waren echt platt. (Letztes Jahr hatten wir ein kleines Ein-Zimmer-Apartment …)


Aaaaaber – auf dem Balkon nicht mal ein dürftiger Plastikstuhl – kein einziger Kleiderbügel in den Schränken – sechs schneeweiße Stoffservietten, aber keine Geschirrhandtücher …. usw. Nichts, was einen hier wirklich überrascht oder aus der Ruhe bringt – wir schrieben einfach mal einen Einkaufszettel und fuhren los zu TESCO.

Zuerst mussten wir allerdings größere Mengen Geld abheben, denn unsere Miete muss im voraus bezahlt werden. Das wurde in Kata erledigt, wo es auch endlich mal wieder einen aktuellen Spiegel zu kaufen gab. Seltsamerweise gab es nicht mal auf den Flughäfen in Melbourne oder Sydney deutsche Presse – auf Phuket kann man an jeder Straßenecke deutsche Zeitungen kaufen (was wohl auch daran liegt, das Phuket so eine Art asiatisches Mallorca ist).

Das wichtigste war schnell gekauft: Zwei Plastik-Sessel und kleiner Tisch für den Balkon – alles zusammen rund 10 €. Kleiderbügel, Spülbürste, Küchenhandtücher und literweise Wasser, Saft – natürlich auch ein Vorrat an Singha- und Chang Bier – und außerdem auch sonst alles, was man so die nächsten Wochen braucht oder brauchen könnte.

Schon vor sechs Uhr ging’s runter an den Strand, zu Kata Mama, einer kleinen Kneipe am Ende des Kata Yai Strandes, wo wir schon seit Jahren sehr gut und billig essen. Dieter genoss eine Tom Yang Gung – eine sauer-scharfe Suppe mit Garnelen – ich war begeistert von einem wunderbaren roten Curry und schon gegen neun Uhr (die innere, australische Uhr stand schon auf Mitternacht) lagen wir im Bett.

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