3. Juli – Vom Lake District in die Yorkshire Dales

P1130510Ein Traumtag! Tiefblauer Himmel schon am frühen Morgen, die Luft klar und frisch, mit etwas “Biss”, aber man ahnte schon,dass es richtig warm werden würde.

Kurz nach 10 fuhren wir in Bowness los, wir wollten auf dem Weg nach Yorkshire noch Sizergh Castle bzw. dessen Gärten besichtigen. Das Schloss stammt in großen Teilen noch aus dem 12. Jh., es wird seit dem 13. Jh. von der Familie Strickland bewohnt – bis zum heutigen Tage!! 

Leider waren wir etwas zu früh da – Einlass war erst ab 11 Uhr, also warteten wir eine ganze Weile mit einer Menge anderer Interessenten bis zur Öffnung und sahen uns das Schloss erst mal von ferne an.
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Das Warten hatte sich aber gelohnt – ein wirklich sehenswerter Garten, erstaunlicherweise fast ohne bunte Blumen, aber trotzdem ungemein variantenreich durch diverse Bäume mit verschiedenfarbigem Laub.

Dann ging es aber zügig weiter nach Yorkshire – dort wurden wir herzlich von einem Einheimischen begrüßt!
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Yorkshire – damit verbindet man Regen, Nebel, Düsternis, geheimnisvolles Moor … Wir sahen davon erst mal nichts – stattdessen blauer Himmel, saftig-grüne Weiden, die von niedrigen Steinmauern eingefasst sind.
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Weil es inzwischen wirklich heiß war, suchten wir Abkühlung – die Aysgarth Falls schienen da genau richtig. Vom Parkplatz aus ging es ca.500 m durch den Wald, dann lag der Fluss Ure mit seinen Wasserfällen vor uns. Unzählige Familien hatten ihre Decken in den Wiesen um die Kaskaden ausgebreitet, Kinder turnten in den flachen Gewässern um die Fälle herum.Nach dem kühlen Wasser gab es noch Tee und Scones, dann ging es weiter auf historisches Terrain – zum Bolton Castle. Im14.Jh. wurde es errichtet – eher eine Art befestigter Wohnsitz als ein Schloss. Berühmt wurde es, weil Maria Stuart dort eine Zeitlang gefangen gehalten wurde, bevor man sie nach London brachte.
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Vom Tal aus sah es noch ziemlich intakt aus – von der anderen Seite aus sah man, dass es weitgehend zerstört ist.
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Aber für frische Eier ist gesorgt!
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Weil wir ständig irgendwo anhielten, ausstiegen, herumliefen – falls es sich manchmal so liest, als würden wir nur im Auto sitzen und herumfahren: Ich hab mal ausgerechnet, dass wir täglich ca. 7-8 km (mal mehr, mal weniger) laufen, denn alleine die weitläufigen Schlossgärten zwingen einen zu Fußmärschen von einiger Dauer…) – kamen wir langsam unter Zeitdruck, denn wir sollten gegen 17  Uhr in Elslack Grange sein, wo wir die nächsten 2 Tage bleiben wollten.

Aber die Landschaft war einfach zu schön, um durch zu rasen – also bummelten wir weiter.

Es wurde dann doch ziemlich spät – zumal wir uns in den kleinen Sträßchen auch noch heftig verfuhren und auch die Abzweigung zu unserer Unterkunft nicht auf Anhieb fanden – aber irgendwann landeten wir in der Elslack Grange …
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und nur wenig später im freundlichen Pub Tempest Arms, wo wir nicht nur ein kühles Pint of Lager bekamen, sondern auch ein exzellentes Essen.

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