9. Januar –  Letzte Nord-Etappe: Mae Sariang bis Chiang Mai

Die Nacht war im wahrsten Sinn des Wortes hart – ich glaube, ich bin voller blauer Flecke, so hart war die Matratze bzw. was auch immer es war, auf dem wir schliefen!

Trotzdem waren wir erstaunlich ausgeschlafen und konnten unser sehr überschaubares Frühstück gut gelaunt genießen.

Es gab einen Heißwasserbehälter und Teebeutel sowie Nescafé zur Selbstbedienung, Orangensaft, Toast, Butter und Marmelade. Auf Bestellung auch noch Eier. Aber wir waren ja auch im äußersten Norden Thailands und, soweit wir das feststellen konnten, die einzigen “West-Touristen” im gesamten Hotel.

Entschädigt wurden wir auf der Weiterfahrt erst mal durch eine Fülle knallroter Weihnachtssterne vor dem Hintergrund sattgrüner Bäume entlang der Straße. Weil wir so früh losgefahren waren, entschlossen wir  uns, durch den Doi Inthanon Nationalpark zu fahren – was wir nicht wussten, war, dass das hieß, bis fast zum Gipfel des ca. 2.600m hohen Berges hinauf zu müssen!

Zuerst war es ja ganz harmlos – die Straße gut, die Umgebung allerdings nicht mehr, es gab plötzlich nur noch Baumstümpfe, verbrannte Erde, eine richtig gespenstische Landschaft. Die wich Gemüsefeldern, als wir höher kamen – überwiegend Kartoffeln und Kohl, ab und zu Mais. Dann wurde die Straße schlechter – ein Schlagloch neben dem anderen, eine richtige Buckelpiste, gleichzeitig wurde es immer steiler – eine echte Herausforderung für Fahrer und Fahrzeug! Dafür wurde die Landschaft immer schöner – viele Pinien, die herrlich dufteten, klare, kühle Luft und Goldie hielt sich tapfer ….
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(Das Nummernschild ist übrigens nicht wegen der Schlaglöcher abgefallen, sondern fehlte von Anfang an. Wir hatten aber einen entsprechenden Brief dabei und trotz vieler “Checkpoints” hat es auch noch niemand beanstandet.)

Chiang Mai empfing uns mit 32°C, wir fanden unser Hotel „Le Meridien“ auf Anhieb und erhielten ein Zimmer im 22. Stockwerk, mit tollem Blick über die Stadt – mal wieder ein bisschen Luxus. Sogar das Bett scheint wieder etwas weicher zu sein …
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Und heute Abend gab es …… PIZZA!!!! Und zwar eine richtig gute, hauchdünne, knusprige! Manchmal braucht man eben doch mal eine Abwechslung von Reis und Curry….

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