22./23. Januar – Entspannung pur am Ngapali Beach

Burma 670Aufwachen im Himmelbett hat schon was! Zwar sieht man die Welt erst mal wie durch eine Milchglasscheibe, weil die Moskitovorhänge ziemlich dicht sind, aber da ich morgens ohnehin nicht viel sehe, so lange die Kontaktlinsen nicht drin sind, macht das nichts.

 

Eigentlich wollte ich mal wieder so richtig lange schlafen – aber irgendwie klappt das nicht so recht. 

Durch die vielen Tage, an denen wir früh raus mussten, hat sich mein ganzer Rhythmus total verschoben und deshalb saß ich schon um 8 Uhr auf dem Sofa in unserem Wohnzimmer.

Draußen war es leider um diese Zeit noch empfindlich kühl – deshalb fiel auch das morgendliche Schwimmen aus. Vor zwei Jahren hatte ich jeden Morgen im Pool erst mal ein paar Runden vor dem Frühstück gezogen, aber derzeit ist es morgens einfach zu kalt – und das Wasser im Pool alles andere als warm !

Aber mit meinen Ebooks hatte ich auch so genug Unterhaltung (übrigens ist die kleine Leihbücherei des Aureum auch sehr gut mit richtigen Büchern gefüllt!) Außerdem war es mal wieder richtig schön, einfach nichts zu tun und nirgendwo hin zu müssen.

Zum Frühstück kamen wir wegen meiner Trödelei dann auch relativ spät – aber es war alles noch reichlich vorhanden, das Angebot auch entschieden umfangreicher als beim letzten Besuch. Damals war das Hotel auch höchstens halb voll, jetzt, so erfuhren wir vom polnischen Küchenchef, der seine sehr guten Deutschkenntnisse an uns ausprobierte, ist es praktisch ausgebucht bis Ende März.

Nach dem Frühstück musterten wir erst mal die Bücherei, dann wanderten wir durch die gesamte Anlage, weil unser Bungalow gerade gereinigt wurde und wir die Damen beim Putzen nicht stören wollten.

Die Anlage ist wirklich traumhaft schön, die Häuschen stehen nicht zu eng, so dass man jede Menge Privatsphäre und überall einen Blick ins Grüne hat.
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Ansonsten war einfach nur Faulenzen am Strand angesagt – und natürlich ein Besuch bei Doris und Walter, die deutlich exklusiver wohnten als wir.

Ihre Villa hat nicht nur Strandlage, sondern auch einen eigenen Pool und eine riesige Terrasse mit bequemen Sofas.
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Es gibt nur diese eine “Executive Villa” – also ein wirklich exklusives Vergnügen. (Aber innen drin sieht ihr Häuschen haargenau so aus wie unseres!)

Abends gab es wieder ein tolles Essen im “Golden Sea” – Lay hat stets absolut frischen Fisch und natürlich auch diverse Krustentiere. Für den folgenden Tag lud uns Lay zusammen mit Doris und Walter zum Lunch ein – ein etwas zweifelhaftes Vergnügen für uns, weil wir eigentlich Mittags nie etwas essen, außer ein bisschen Obst. Er beschwichtigte uns, es werde nur eine Suppe geben….

Also frühstückten wir am folgenden Morgen etwas früher und etwas weniger ausgiebig und pilgerten kurz vor 13:00 über die Straße.

Es gab wirklich “nur” eine Suppe – die war allerdings wirklich sehr reichhaltig, mit Nudeln und Gemüse, aber auch richtig gut! Eine wunderbare Schärfe und sagenhaft gut gewürzt, ich futterte meine große Schüssel komplett leer. Auch Doris und Walter langten kräftig zu, obwohl sie scharfes Essen nicht so mögen.
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Der Kleine amüsierte sich inzwischen mit meiner Sonnenbrille …
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Den Nachmittag verbrachten wir heute auf der Terrasse bei Doris und Walter, am Strand war es sehr windig und der Sand flog einem um die Nase – da war so ein Logenplätzchen doch was Schönes 😉

Eigentlich wollten wir alle vier bloß lesen – aber irgendwie ging uns nie der Gesprächsstoff aus, so dass wir fast den ganzen Nachmittag verquatschten. Dieter und Walter debattierten heftig über die Vor- und Nachteile bestimmter Video-Schnittprogramme, dann verglichen Walter und ich unsere Blogs (offline natürlich, Internet gab’s nicht!) – wir hatten genau das gleiche Netbook  und lernten einige kleine Tricks voneinander.

Und mit Doris kann man einen Nachmittag herrlich “durch ratschen” – auch wenn ich ihr schnelles Wienerisch manchmal kaum verstehen konnte 😉

Es war der letzte Tag der Beiden, wir genossen noch ein gemeinsames “Rakhine”-Essen bei Lay, bei dem allerdings die Fischsuppe bei keinem von uns auf Begeisterung stieß. Dafür war Klein-Lay total begeistert von dem Wasserball, den Doris ihm schenkte.
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Anschließend gab es noch einen Rotwein auf der Terrasse der Wiener. Auf dem Weg zurück zu unserem Bungalow stellten wir einmal mehr fest, wie unendlich viele Sterne hier zu sehen sind, weil es viel weniger Licht ringsum gibt. Und der Mond, eine schmale Sichel, liegt hier gerne auf dem Rücken und sieht aus wie eine Hängematte ….

Kurz – es ist einfach schön hier!

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