28. Januar bis 4. Februar – Phuket, die erste Woche

Burma 999Unser Apartment ist deutlich kleiner als das vom vorigen Jahr, wir haben lediglich ein Schlafzimmer sowie eine Kombination aus Küche und Wohnzimmer. Aber dafür haben wir eine ziemlich große Terrasse mit bequemen Plastik-Sesseln, die am Vormittag reichlich Schatten bietet.

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Wir haben nicht nur eine Terrasse mit Blick über Kata aufs Meer …
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… sondern auch ein eingebautes Fitnessprogramm – denn der Weg zum Apartment geht über 60 Stufen, zum Pool sind es noch 15 mehr.
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Da wir mindestens zwei Mal pro Tag die Stufen rauf und runter müssen, rosten wir in den nächsten Wochen garantiert nicht ein – auch wenn es schon fast mehr als Fitness-Training ist, die Stufen mit mehreren vollen Einkaufs-Taschen zu bewältigen, darunter flaschenweise Wasser, Saft, Bier ….

Aber abgesehen von diesen schweißtreibenden Aktivitäten war erst mal Ausruhen angesagt, die Wärme genießen, nach einigermaßen ruhigen Stränden Ausschau halten (nicht einfach, denn Phuket ist extrem überlaufen) und außerdem wollen wir ja auch ein paar Tage in den Khao Sok Nationalpark im Norden, das muss noch geplant werden.

Leider erwischte mich schon am 2. Tag eine Erkältung mit starken Halsschmerzen, die am Tag darauf in Husten übergingen, so dass die Ausflugs-Pläne erst mal auf Eis gelegt wurden. Aber das hinderte uns nicht daran, über die Insel zu fahren und zu schauen, was sich mal wieder alles verändert hat.

Der erste Trip ging nach Norden, an der West-Küste entlang. Wir wollten unter anderem auch schauen, ob wir evtl. eine Alternative zu den Apartments in Kata finden würden, die ein bisschen ruhiger gelegen ist.

Kamala, ein kleiner, noch relativ ruhiger Ort, hat uns schon immer gut gefallen. Er besteht aus zwei Teilen – die eine Hälfte liegt direkt am Meer und wurde beim Tsunami 2004 stark zerstört, die andere Hälfte liegt jenseits der Schnellstraße in einem hübschen kleinen Tal.
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Der breite, flache Sandstrand von Kamala

Kurz vor dem Ort windet sich eine schmale Straße den Berghang empor und um ein kleines Cap herum. Von dort hat man einen fantastischen Blick auf die große Bucht von Patong.
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Und man kann ganz oben in einer winzigen Kneipe bei einer kühlen Cola wunderbar eine Zeitlang abhängen!

Weiter ging es nach Surin – noch vor ein paar Jahren ein eher verschlafener Strand, der nur für seine ziemlich hohen Wellen bekannt war. Jetzt waren wir richtig geschockt – die Sonnenschirme stehen dort so eng, dass sie sich gegenseitig berühren!
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Also nix wie weg und zu einem Sonnenuntergangs-Bier nach Kata …
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… wo wir von unserem Tisch bei Kata Mama zusehen konnten, wie der Strand von Kata Yai und die winzige Insel Koh Pu in der Dämmerung versanken.
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Am nächsten Tag war Strand angesagt. Im Gegensatz zum überfüllten Surin-Strand ist der kleinere Kata NoiStrand nach wie vor erfreulich leer – zwar stehen auch hier Liegestühle, aber mit reichlich Abstand und nur eine oder zwei Reihen. Deswegen ist dieser Strand seit Jahren unser Lieblings-Strand.
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So plätschern die Tage dahin … mal geht’s an den Strand  – auch mal weiter südlich, nach  Nai Harn – ein schöner Strand, aber inzwischen auch sehr voll …
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… mal über die Insel.

Ganz oben im Norden, wo Phuket über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist, fanden wir einen “Mangrove Nature Trail” – ein ca. 800 m langer Holzsteg mitten durch die Mangroven, allerdings leider in einem sehr desolaten Zustand.
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Auf dem Rückweg fuhren wir an der nördlichen Westküste entlang, wo es noch wirklich ruhig ist. Dichter Dschungel, kleine Dörfer, alles sehr grün. Die Strände nahezu menschen-leer, obwohl dort einige hochpreisige Resorts, wie z.B., das Marriott und das Anantara, liegen.
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Ruhige Strände in Phukets Norden – allerdings kein weißer Puderzucker-Sand. Und sogar verträumte kleine Seen gibt es dort.
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An einem Abend trafen wir uns mit einem ehemaligen Kollegen und seiner Frau, die zufällig auch gerade auf Phuket waren, zum Abendessen. Nicht einfach in irgendeinem Restaurant – nein, wir wollten ihnen eine Besonderheit Rawaiszeigen.

Dort kann man direkt am Pier bei den Seezigeunern fangfrischen Fisch, Muscheln, Langusten, Krabben und mehr erstehen, bei den Bauern an den benachbarten Ständen frisches Gemüse. Seinen Einkauf trägt man auf die andere Seite des Weges, dort haben sich ein paar kleine Kneipen darauf spezialisiert, das eben eingekaufte nach Wunsch zuzubereiten.

Wir erstanden roten und gelben Snapper sowie einen kleinen Seabass, grünen Spargel, Zuckererbsen, Pak Choi, Kirschtomaten und Frühlingszwiebeln.

Die Fische wurden nach unseren Wünschen gegrillt bzw. gedämpft, das Gemüse im Wok kurz gebraten und mit Oystersauce serviert. Dazu Reis und ein kühles Chang Bier – besser und frischer kann man hier kaum essen.
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Frischer Fisch vor …
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… und nach der Zubereitung. 
Es war ein richtig gutes Essen …. und meine Erkältung verflüchtigte sich von Tag zu Tag mehr!

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