5. bis 12. Februar – Phuket, die Zweite …

Burma 1047Ein altes und erprobtes Hausmittel gegen Erkältung ist kräftiges Schwitzen – das ist hier eine der leichtesten Übungen und hat sicher mit dazu beigetragen, dass sich die Viren schleunigst vom Acker gemacht haben.

Vielleicht haben ja auch die Hals-Spülungen mit australischem Rotwein und thailändischem Chang-Bier ein bisschen geholfen – jedenfalls war nach wenigen Tagen alles vorbei.

Also stürzten wir uns ins volle Strand-Programm und klapperten weiter die diversen Strände ab. Weiterhin auf Platz 1 steht bei uns der zwar kleine aber feine Strand von Kata Noi …
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Der Strand schneeweiß und feinsandig, relativ ruhig und das Wasser glasklar und weitgehend frei von Quallen.
Quallen – die gab es früher allerhöchstens in der Mini-Version als “Seabees”, winzige unsichtbare Partikel, die ein bisschen brannten, aber wenn man aus dem Wasser raus war, war alles gleich wieder vorbei. Ganz selten sah man mal was Glibberiges in 1-Euro-Größe am Strand rumliegen ….

Und jetzt schwimmen nicht nur tellergroße Exemplare im Wasser herum, von denen kein Mensch weiß, wie sie heißen und ob sie gefährlich sind, sondern es wurden auch am Nai Harn Strand sogar schon “Portugiesische Galeeren” gesichtet, die höllisch giftig sind und sogar für Menschen lebensbedrohlich werden können. Ganz zu schweigen von den Würfelquallen, die bisher zwar nur ganz selten in Thailand aufgetreten sind, aber in Australien jedes Jahr viele Todesopfer  fordern.

Der Genuss ist also etwas getrübt – zum Glück sind die Biester aber relativ dunkel und schon von weitem gut zu erkennen und außerdem ziemlich träge.

Und zur Beruhigung der Nerven gibt es regelmäßig eine Massage bei Amina, die wir inzwischen schon einige Jahre kennen und die ein echter Schatz ist. Amina ist 53 und eher kräftig, ich kenne mittlerweile nicht nur ihre Familien-, sondern auch ihre Krankengeschichte und weiß, dass sie einen empfindlichen Magen hat und scharfes Essen nicht mehr verträgt. Für eine Thai eine echte Katastrophe!

Richtig schwimmen ist aber eher eine Sache für den Pool, dort drehe ich jetzt wieder jeden Morgen meine Runden. Allerdings muss ich dieses Jahr deutlich mehr drehen, als vor einem Jahr, denn der Pool in unserem derzeitigen Bereich ist ein paar Nummern kleiner ausgefallen als der letzte.

Offenbar wird bei jedem Bauabschnitt der Pool verkleinert – in gewisser Weise sogar verständlich, weil keiner der Pools von den Bewohnern genutzt wird, ich scheine die Einzige zu sein, die hier ab und zu schwimmt.
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Dabei ist der Blick wirklich nicht schlecht und nicht nur deshalb dauert meine morgendliche Schwimmrunde inzwischen schon fast eine halbe Stunde. Aber das muss auch sein, denn das Essen ist einfach zu verlockend – nicht zuletzt immer wieder der frische Fisch!
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Und dann hab ich im Supermarkt auch noch Riesenpackungen von Oreos entdeckt, zum Spottpreis – klar, dass ich da nicht widerstehen konnte. Oreos haben (für mich) echtes Sucht-Potenzial!

Aber wir futtern ja nicht nur! Wir kommen auch rum auf der Insel. Zum Beispiel zum Cape Panwa – komischerweise waren wir dort bisher noch nie, obwohl wir sicher schon ein Dutzend Mal auf Phuket waren.

Das Kap war eine echte Entdeckung – sehr ruhig, fast mediterran, malerische Buchten mit Segelbooten, die träge auf dem spiegelglatten Wasser dümpelten.
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Blühende Bäume mit farbenprächtigen Blüten.
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Wir fuhren auf einen kleinen Hügel mit einem Aussichtsturm, wo man einen tollen Rundumblick hatte.
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Und dann noch zu ruhigen kleinen Stränden, wo nur ein paar Hunde in der Sonne dösten.
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So vergehen die Tage und wir genießen sie vom frühen Morgen bis zum Abend, wenn in Rawai das Meer fast golden wird und sogar die Speedboats, die neben den Fischerbooten vertäut sind, irgendwie romantisch wirken.
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Heute haben wir Phuket mal verlassen und sind über die Brücke aufs Festland gefahren, nach Phang Nga. Die Provinz ist bekannt für ihre bizarren Kalksteinformationen, die denen der berühmten Halong Bucht bei Hanoi ähneln und für ihre ausgedehnte Mangroven-Landschaft.

Wir steuerten einen kleinen Hafen an, von dem Ausflugsboote in die Mangroven und zu den touristischen Highlights der Bucht starten.
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Unmengen von Reisebussen blockierten den Parkplatz, Boote mit Dutzenden von (überwiegend japanischen und chinesischen) Touristen legten ab, die alle mit Schwimmwesten versorgt wurden.
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Das war uns zu trubelig, so dass wir weiter zogen und eine ruhigere Anlegestelle fanden.
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Hier nahmen wir uns ein Boot mit einem Seezigeuner als Skipper und gondelten eine Stunde lang gemächlich durch die Mangroven.
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Vorbei an fantastischen Felsformationen …
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… durch eine kleine Höhle bzw. einen Felstunnel.
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In der Ferne die skurrilen Berge und Felsen.
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Um uns Bäume, die aus dem Wasser ragen, Wasser-Palmen, Mangroven …
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Es war auf jeden Fall wunderschön – sieht man, oder?
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