3. Juli – Von Nord-Cornwall nach Nord-Devon

2012-07-03 England2012 016Wir waren ja wirklich bereit, dem Wetter eine Chance zu geben – aber morgens wurden wir wieder von Regen begrüßt.

Inzwischen wissen wir, dass wir Zeugen eines Rekords sind:

Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, also seit über 100 Jahren, gab es keinen Juni in England, der derart nass und verregnet war. Genauer – es ist das nasseste Vierteljahr seit über 100 Jahren!

Und das, wo die Königin Jubiläum hat, die olympischen Spiele stattfinden sollen und wir hier einen Wanderurlaub machen wollten – was wir in den letzten 20 Jahren zu dieser Jahreszeit eigentlich immer bei allerbestem Wetter getan hatten…. Aber egal – wir mussten weiter, und als wir die Koffer ins Auto bugsierten, hatte der Regen immerhin schon mal aufgehört – oder zumindest eine Pause gemacht.

Es gab eine ganze Reihe von Orten, die wir unterwegs besuchen wollten – im Regen (der wieder eingesetzt hatte) machte das allerdings nicht sooo viel Spaß. Immerhin gab es in Crackington Haven ein paar lichte Momente, als wir die bizarren Schieferplatten am Strand bestaunten.
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Nächster Stopp war Bude, wo vor dem schicken weißen Hotel eine große Entenschar lagerte und begeistert auf uns zumarschierte, weil sie dachten, wir hätten Futter.
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Ein Spaziergang Richtung Meer endete bald in der Flucht zurück zum Auto, weil es wieder zu regnen begann.
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Am äußersten Nordzipfel Cornwalls, dem Hartland Point, gab es zunächst einen Hauch Kultur in Form der Hartland Abbey.
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Dann wieder Natur, die sich hier ziemlich schroff zeigte.
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Seltsame Formationen, tiefe Rillen, Platten, die wie nach einem Unfall verdreht und aufeinander geschichtet wirkten. Hier müssen mal ziemliche Kräfte am Werk gewesen sein.
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Da wirkte der Leuchtturm von Hartland Point, schon wieder sehr zivilisiert.
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Außerdem gab die Sonne hier mal ein kurzes Gastspiel…

Noch ein kurzer Cream Tea Stopp bei einem malerischen Inn –
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… dann waren Woolacombe und das Surf View Guesthouse erreicht.

Ich hatte ein bißchen Bedenken, ob es sich hier um eine Surfer-Unterkunft handelt, wo überall nasse Surfanzüge herumhängen – aber wir sind in einem hübschen Haus gelandet, mit einem lichtdurchfluteten Zimmer (soweit es draußen Licht gibt….), aller sehr hell und wirklich schön (und die Heizung funktioniert auch!) – bloß das Bad ist mit – gefühlten – 2,5 qm mal wieder reichlich knapp bemessen.

Und zum Abendessen gab es heute mal nicht Fisch, sondern zart-rosa Lamm mit Rosmarinsauce…..

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