23. Januar – Windiges Mui Ne

P1180839Heute blies der Wind schon am frühen Morgen so heftig, dass Schwimmen im Meer unmöglich war.

Statt am Strand rum zu liegen, stiegen wir wieder auf unseren Roller und rollerten noch mal Richtung Fischerdorf Mui Ne.

Weil es noch relativ früh war, waren die Fischer noch mit ihren Booten beschäftigt.


Am Strand waren eine Menge Kinder. Was hier so aussieht, als würden sie spielen, täuscht – die Kleinen versuchen, an Touristen Muscheln und billigen Schmuck zu verkaufen. Dabei sollten sie eigentlich in der Schule sein …

Daneben knacken Frauen kleine Muscheln und holen das Fleisch heraus – sieht fast aus wie kleine Jakobsmuscheln.

Wir fahren erst mal weiter, ins Dorf runter.

Dort ist weit und breit kein Tourist zu sehen. Es gibt keine schicken Läden oder Restaurants, hier leben die Fischer völlig unter sich.

In einer kleinen Halle werden Tintenfische geputzt – die Tintenblase wird entfernt und in Schalen geworfen – was daraus wohl wird???

Wir landen schließlich auf dem Markt. Laut und farbenfroh wie alle asiatischen Märkte, aber doch ein bisschen anders, denn wenn Vietnamesen sich unterhalten, klingt das jedes Mal so, als würden gleich die Fäuste fliegen.

Es gibt wenige Sprachen, die schon bei normaler Unterhaltung dermaßen aggressiv klingen – auf einem Markt, wo ja viel geschrien wird, hat man das Gefühl, dass gleich eine Schlägerei beginnen wird.

Aber alles blieb friedlich und wir staunten über einiges, was so angeboten wird.

Anfeuerholz wird blitzschnell mit einem scharfen Messer in schmale Stifte geschnippelt …

Trockenfisch scheint gut zu laufen …

… aber auch frischer Fisch ist im Angebot.

Wir kaufen trotz des verlockenden Angebots nichts, sondern fahren zurück, gönnen uns eine Massage mit heißen Steinen und aalen uns auf den Liegen am Pool.

Morgen haben wir schließlich einen harten Reisetag vor uns – eine Fahrt mit der vietnamesischen Eisenbahn.

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