26. Februar – Bali mit Kamera!!!!!

DSC00005In unserem Prinzessinnen-Bett in der Märchensuite schliefen wir traumhaft – aber nur bis 6 Uhr!

Da dröhnte direkt hinter unseren Köpfen plötzlich irgendwas, das sich wie ein Lautsprecher anhörte und ohrenbetäubend laut”Geck-ko, geck-ko, geck-ko” schrie. Nach etwa 20 Wiederholungen war der Spuk vorbei – wir hatten offenbar Besuch von einem Riesengecko, der entweder unter oder hinter unserem Bett saß oder direkt vor dem Fenster hinter dem Bett.

Nachdem wieder Ruhe eingekehrt war, drehte sich Dieter einfach um und schlief weiter, ich setzte mich jedoch auf unsere Terrasse mit Blick auf den Lotusteich und sah dem erwachenden Tag zu. Ein paar Gärtner sorgten schon emsig dafür, dass der parkähnliche Zustand erhalten blieb, eine Katze schlich sich an die Vögel heran – eindeutig Wasservögel, mit langen staksigen Beinen –, die im flachen Teich auf Beute aus waren. Eine kleine Schlange, sie sah aus wie eine Blindschleiche, schlängelte sich über den Fliesenboden und ließ sich dann ins Wasser plumpsen.

Sooo viel Idylle – und das alles ohne Kamera! Dieter hatte mir angeboten, seine Video-Kamera mit mir zu teilen. Damit kann man auch Fotos machen – aber zum einen ist die Bildqualität nicht die beste und zum anderen fürchtete ich ernsthaft um unsere Ehe, wenn bei interessanten Motiven der Kampf ums Objektiv entbrennen würde. Aber im Moment schlief Dieter ja noch, also versuchte ich, mit der Video-Kamera zu fotografieren….

Erst mal ein Blick ins “Bad” …
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… dann der Blick von der Terrasse Richtung Eingang – wobei ich noch dazu sagen muss, dass unser “Zimmer” mit einer Wohnfläche von ca. 75 qm von mindestens 500 qm Garten, mit zwei Teichen, umgeben war – und dieser Garten gehörte ausschließlich zu unserem Zimmer!
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Der Blick vom Eingang auf die Terrasse ….
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… und von der Terrasse über den Teich …
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Und dies ist der Blick auf’s Schlafzimmer-Fenster:
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Mit der traumhaften Unterkunft ist es hier aber noch nicht getan – man wird auch richtig verwöhnt: Frühstück gibt es wahlweise am Pool, in der kleinen Freiluft-Lobby oder auf der eigenen Terrasse. Wir frühstückten heute erst mal am Pool.

Dann beschlossen wir, zu Fuß in den Ort zu gehen. Der Weg führt durch den “Monkey Forest” , ein Stückchen Urwald mitten im Ort und für die Balinesen ein heiliger Bereich. Die dort lebenden Affen werden als heilig betrachtet und liebevoll gehegt. Es ist dämmerig und irgendwie geheimnisvoll im Monkey Forest – aber entgegen mancher Behauptungen sind die Affen ausgesprochen friedlich und lassen die zahlreichen Besucher völlig in Ruhe – sofern diese ihnen nicht allzu sehr auf den Pelz rücken. Hier gab es unzählige Fotomotive – ich vermisste meine Kamera schrecklich.

Der Weg bis zur Ortsmitte ist relativ lang, zwar ist man schnell durch den Wald hindurch, aber die anschließende Monkey Forest Road zieht sich über eine Strecke von gut 2 km bis zum Markt und zum alten Palast. Dass der Weg durch diese Straße besonders lang dauert, hat aber nicht nur mit der Länge der Strecke sondern auch damit zu tun, dass hier ein Geschäft, Restaurant, Spa, Reiseagentur neben dem anderen liegt und es zumindest weiblichen Reisenden ziemlich schwer fällt, nicht immer wieder stehen zu bleiben und Seidentücher, bunte Taschen, duftende Öle usw. mal wenigstens kurz in Augenschein zu nehmen … 😉

Unterwegs diskutierten wir das Für und Wieder eines Kamerakaufs ausgiebig und schließlich stand fest, dass wenigstens eine kleine Kamera her musste. Allerdings war mir bisher noch nirgends ein Laden aufgefallen, der elektronische Geräte hatte – also fragte ich in der Tourist Information und wir wurden zum Music Store verwiesen. Dort gab es tatsächlich – einige wenige – Kameras und nach einigem Hin und Her erwarb ich schließlich eine kleine Sony Cyber Shot.

Zwar hat sie – für mich völlig ungewohnt – keinen Sucher, d.h. ich muss mit dem Display klar kommen, nicht einfach, wenn man zum Fotografieren jedes Mal zuerst die Brille aufsetzten muss! SD-Karten hatte Dieter zum Glück noch etliche dabei, also konnte ich nach der Rückkehr ins Hotel gleich mit den ersten Versuchen loslegen. Hier ein Blick ins Zimmer:
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Und ein Blick den Zugangsweg entlang auf unser Häuschen.
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Zwar bietet der Sony-Zwerg bei weitem nicht so viele Einstellmöglichkeiten wie meine bisherige Kamera, aber immerhin gibt es wieder Bilder!

Abends ließen wir uns von dem stets verfügbaren Shuttle in die Stadt fahren, wir hatten nachmittags Karten für eine Vorstellung des Frauen-Gamelan-Orchesters mit Tanzvorführung gekauft.Besonder gut gefiel uns der Ort, an dem die Vorstellung stattfand – hinter dem Café Lotus, vor der Kulisse eines alten Tempels und hinter einem zauberhaften Lotusteich. Davon konnte man abends um 19:30 allerdings nicht mehr viel sehen (und als wir am Nachmittag dort waren, hatte ich noch keine Kamera), aber die Atmosphäre war magisch.

Die Frauen spielten perfekt, eine sehr rhythmische  Musik, bei der auch der leiseste Patzer aufgefallen wäre. Aber sie bewegten ihre Hämmer und Klöppel mit faszinierender Sicherheit über die Metallplättchen der Instrumente, ein offenbar seit vielen Jahren perfekt eingespieltes Team.
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Auch die Tänze waren sehr eindrucksvoll – allerdings war meine Kamera angesichts der Lichtverhältnisse doch deutlich überfordert von den raschen Bewegungen.
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