14. März – Es geht nach Hause

DSC00696Wow – das war ein richtig langer Tag …..

…. als wir wieder in Heidelberg angekommen waren, hatten wir 21 Stunden Reisezeit hinter uns.

Bangkok: Stockfinstere Nacht – um 5:30 war noch nicht mal ein rosa Schein am Himmel zu sehen.

Wir waren alles andere als wach, warfen erst mal den Wasserkocher an, um Kaffee und Tee zu kochen. 

Das Gemüse musste noch verpackt, die Blumen gut versorgt und verstaut werdenBis das alles erledigt war, waren wir etwas munterer und so ganz langsam wurde der Himmel grau. Wir genossen noch einmal den spektakulären Blick – mit Sicherheit werden wir auch beim nächsten Besuch in Bangkok wieder im Chatrium übernachten!

Als wir an der Rezeption standen, war es 6:15, ein Taxi war schnell organisiert und schon kurz vor 7 waren wir am Suvarnabhumi Flughafen.

Da wir nach Osten fuhren, konnten wir einen richtig spektakulären Sonnenaufgang beobachten – eine erst dunkelrote, dann orangerote riesige Sonne stieg wie ein großer Ballon ganz langsam empor, der Himmel bot ein tolles Farbenspiel.

Der Check-In ging flott, wir mussten nur noch das Gepäck abgeben, die Bordkarten hatten wir ja bereits gestern ausgedruckt. Dann kam jedoch die scheinbar endlose Prozedur – Sicherheitskontrollen (Schlange stehen), Passkontrolle (Schlange gehen) – alles in allem waren wir 45 Minuten damit beschäftigt, uns kontrollieren zu lassen.

Bis wir also endlich im internationalen Bereich waren, war es schon kurz nach 8, auf den Bordkarten stand, dass bereits um 8:35 mit dem Boarding begonnen würde. Und Oman Air war sehr pünktlich, um 8:40 wurde bereits zum Boarding aufgerufen, wir starteten um 9:10. Unsere Sitze waren ziemlich weit hinten, wo der Gang sich etwas verbreitert, weil in der Mitte nur noch 3 Sitze sind. Nach meinen „Elvis“-Erlebnis bei Air Aisa waren wir sehr froh, dass bei Oman Air die Außenreihen nur zwei Sitze haben – außerdem ist der Abstand zum Vordermann so groß, dass selbst Dieters lange Beine problemlos unterkommen, und die Sitze sind auch relativ breit – fast wie früher mal bei der Thai!

Kurz nach dem Start gab es Frühstück – ich freute mich über das viele frische Obst und den Joghurt …. Dann gab es die Qual der Wahl – es wurden über 80 Filme angeboten, sehr viele davon auch in deutscher Synchronisierung. Und viele waren absolute Highlights – ich sah mir (unter anderem) „The Life of Pi“ an – ein absolut märchenhafter Film in wunderschönen Bildern, die Geschichte des indischen Jungen Piscine „Pi“ Patel, der nach einem Schiffbruch 227 Tage lang mit einem bengalischen Tiger in einem Rettungsboot auf dem Meer treibt.

Muscat (Oman): Nach 6 1/2 Stunden landeten wir mit ca. 20 Minuten Verspätung in Muscat, mussten raus aus der Maschine, erst in Busse, dann einmal durch den kompletten Flughafen (inkl. erneuter nerviger Sicherheitskontrollen) und dann wieder rein in den Bus und  – zurück in haargenau die selbe Maschine, mit der wir 45 Minuten zuvor gelandet waren!!!!

Weil wir verspätet angekommen waren und die Maschine vor dem Neu-Start noch gereinigt und betankt wurde, starteten wir mit 30 Minuten Verspätung, unterwegs schaffte es der Kapitän, nochmal eine halbe Stunde draufzulegen – statt um 18:10 landeten wir erst kurz nach 19 Uhr in Frankfurt – inzwischen war ich ziemlich geschafft, denn anders als Dieter hatte ich im Flieger höchstens zwei Stunden geschlafen. Auf unserer inneren Uhr (Bangkok-Zeit) war es inzwischen 1 Uhr nachts ….

Frankfurt: Schon während der letzten Flug-Stunden sahen wir unter uns nur noch verschneite Landschaften, Frankfurt war von einer dichten Schneedecke eingehüllt ….wir froren schon vor dem Aussteigen!

Und dann war weit und breit nichts von unserem Abholer zu sehen! Nach 15 Minuten riefen wir bei TLS an und erfuhren, es werde noch ca. 15-20 Minuten dauern, denn wegen der Verspätung war der eigentliche Termin geplatzt und wir wurden jetzt mit einer anderen Fuhre mitgenommen. Es war schon 20:15, bis wir endlich im Auto saßen und kurz nach 21 Uhr, als wir endlich vor der  Haustür standen – in Bangkok war es 3 Uhr morgens!

Zum Glück kamen wir in eine mollig warme Wohnung – unsere liebe Nachbarin, die Wohnung und Pflanzen 62 Tage lang gehütet hatte, hatte alle Heizkörper auf höchste Stufe gedreht! Mehr als ein Weißbier war nicht mehr drin, ausgepackt wird am nächsten Tag. Nur der dicke Orchideenstrauß, der die Reise erstaunlich gut überstanden hatte, wurde noch versorgt, dann ging’s ab ins Bett und unsere  Reise war endgültig zu Ende ….

Aber wir überlegen schon, wo’s im Sommer hingehen soll – die äußeren Hebriden reizen uns schon lange….  oder einfach mal wieder nach Südtirol …. oder ausgiebig die Ostsee erkunden  …

An Zielen mangelt es nicht.

Ein Kommentar zu “14. März – Es geht nach Hause

  1. Schade, dass Ihr wieder zu Hause seid. Was soll ich denn jetzt abends vor dem Schlafengehen lesen? Da ich ja schon seit vier Wochen von Bangkok zurück bin, habe ich mich wenigstens mit Euren Berichten trösten können. Übrigens: Ihr könnt froh sein, dass Ihr nicht zwei Tage früher zurückgekommen seid – wie Suchat: Dessen Flug mit Thai-Airways wurde wegen des Schneechaos erst nach München umgeleitet und ich musste 5 Stunden in Frankfurt warten,bis ich ihn endlich in Empfang nehmen konnte.
    Gruß Paul

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