27.– 30. Januar – Faaauuuul in Sihanoukville

P1010748Möglicherweise sind wir immer noch etwas lädiert von dem Schock im November, der uns gezwungen hatte, unsere Australien-Reise zu stornieren.

Vielleicht sind wir aber auch einfach nur faul – jedenfalls haben wir alle ursprünglich geplanten Ausflüge von Sihanoukville aus NICHT gemacht.

Dabei hatten wir für gestern einen Tagestrip nach Ko Rong Samloem gebucht. Nicht ganz ohne schlechtes Gewissen – denn eigentlich sind Strand und Schnorcheln ja tabu …

Und am Vorabend erzählten unsere australischen Nachbarinnen von ihrem Ausflug dorthin – und das verdarb uns dann die Lust noch mehr. Ein Boot voller chinesischer Touristen, die offenbar schon mal das Chinesische Neujahrsfest vorfeierten. Party ohne Ende! Das Wasser um die Insel trüb und aufgewühlt vom permanenten Wind. Und die Insel selbst hoffnungslos überfüllt…. die Strände letztlich auch nicht viel anders als der ruhige Otres Beach II. (Uns erinnerte das an die ungute Entwicklung auf Ko Racha vor Phuket – einst eine echte Idylle, heute ein Albtraum, völlig zugebaut und überlaufen.)

Dennoch konnten wir nicht einfach stornieren, also saßen wir pünktlich um 9 vor dem Hotel und warteten auf die Abholung. Und die kam nicht …. und kam nicht … Von der Rezeption wurde angerufen – man sei unterwegs, hieß es. Nach weiteren 15 Minuten ein erneuter Anruf – man schicke ein Tuktuk. Als wir schon aufgeben wollten, kam tatsächlich ein Tuktuk – in dem saßen allerdings schon drei Leute mit Unmengen von Gepäck. Da passten wir beim besten Willen nicht mehr rein – wir nahmen es als eine Art Gottesurteil, weigerten uns, uns da noch irgendwie reinzuquetschen und stornierten stattdessen – was plötzlich auch anstandslos ging.

Statt auf dem Partyboot verbrachten wir einen gemütlichen Tag am ruhigeren Ende des Ochheuteal Strandes – diese Mal im Schatten riesiger Laubbäume statt Kasuarinen.

Und heute ging es mit dem Motorroller nach Norden – erst zum Victory Harbour, der allerdings mit seinen Riesen-Containern keinerlei Romantik bietet. Dann zurück, ein kurzer Stopp am Victory Beach, wo der einsame Wasserbüffel immer noch im Meer steht…
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Wir ließen uns am Independence Beach nieder – wo  deutlich mehr los war, als im letzten Jahr. Dennoch war es viel ruhiger als an den südlichen Stränden – was auch daran lag, dass hier fast ausschließlich ältere Leute oder Familien waren, für die Jugend war es hier wohl nicht cool genug….
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Da wir ja selbst nicht mehr zu den Jüngsten gehören, fanden wir die Ruhe eher gut und genossen Puderzuckersand und sauberes Wasser, junge Kokosnüsse und bequeme Liegen unter üppigen Laubbäumen.
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Und die Clownereien der Kinder, die direkt hinter uns offenbar ihren Spielplatz hatten…
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Es war fast wie Kino – den Knirpsen fiel ständig was neues ein!

Am späten Nachmittag gondelten wir heimwärts – machten noch am Sokha Beach halt, der vom gleichnamigen Luxushotel dominiert wird. Für Normalsterbliche bietet der Strand keinerlei Annehmlichkeiten wie Liegen oder Sonnenschirme – das verhindert das Hotel. Die Einheimischen stört das nicht – hier ist immer was los!
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Hier gab es auch das Mittwochsblümchen für Christiane – am Frangipanibaum…
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Und faul ging’s weiter – Sonnenuntergang am Ochheuteal Beach
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Aber dann wurden wir jäh aus unserem Trott gerissen: Ich hatte über die Rezeption ein Taxi für Freitag nach Phnom Penh bestellt – und nun wurde uns mitgeteilt, dass nicht nur sämtliche Taxis bereits vergeben sind, sondern auch die Vormittagsbusse komplett ausgebucht seien – jedenfalls die der zuverlässigeren Gesellschaften. Grund: Das Chinesische Neujahrsfest! Wir können frühestens um 14 Uhr fahren – wären dann aber erst frühestens um 18 Uhr in Phnom Penh … das war uns zu spät!

So leicht gaben wir uns allerdings nicht geschlagen. Auf dem Weg zum essen klapperten wir die kleinen Reisebüros ab und wurden schließlich auch fündig – wir ergatterten noch ein Taxi! Allerdings für einen saftigen Zuschlag – das ist aber nicht so schlimm, denn wir haben noch eine weitere Mitfahrerin, die sich mit uns die Kosten teilt: Eine der beiden Australierinnen will auch am Freitag nach Phnom Penh und hat uns gefragt, ob wir uns ein Taxi teilen können!

Jetzt sind wir gespannt, ob die Sache auch wirklich klappt ….

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