1. Mai – Komm lieber Mai …

Der Mai ist gekommen …

… mit ihm allerdings weder Sonne noch Wärme!

Kein laues Lüftchen weht, keine Bäume schlagen aus – stattdessen ist es kalt und regnerisch!

Im Mai sollte man ja eigentlich

 

  • Eine Mai-Wanderung machen … dafür ist es im Moment aber VIEL zu nass und kalt hier!!!! Während in Berlin die Sonne scheint und auch die Bayern im T-Shirt herumlaufen (zumindest diejenigen, die gestern bei den Spielen der BMW Open zugeschaut haben), fielen in Heidelberg – also bei uns – gestern 31 l Regen pro qm!!!
  • Die Winterklamotten in den Keller/auf den Dachboden/oder sonstwo hin verbannen … hab ich gemacht. Vielleicht kann man damit ja wieder wärmere Temperaturen herbei zwingen???
  • Balkonkästen bepflanzen … das haben wir bereits erledigt, als es mal eine kleine Regenpause gab. Jetzt prangt der Balkon in allen Farben und auch wenn Dieter am liebsten nur Geranien hätte, hab ich noch etliche andere Sorten in die Kästen geschmuggelt. Das geranische Farbspektrum ist mir einfach zu begrenzt – ich will im Sommer nicht nur rot-weiß-rosa, sondern auch knallgelb, tiefblau, pink und orange sehen! Jetzt hoffen wir, dass die Eisheiligen unsere neue Pracht verschonen.
  • Die Chelsea Flower Show in London besuchen … die Queen geht da schließlich auch jedes Jahr hin! Für uns wird es dieses Jahr wohl nichts, aber mir fielen beim Kramen heute Fotos und Notizen in die Hand von unserem Besuch vor ein paar Jahren. Damals gab es noch keinen Blog, also wird es langsam Zeit, darüber zu berichten:

Ryanair brachte uns für wenig Geld nach London-Stanstedt. Und London war HEISS – nicht nur im übertragenen Sinn. Temperaturen um die 30°C, tiefblauer Himmel.

Wir absolvierten zunächst die klassischen Touri-Ziele: Den Wachwechsel der Horse Guards in Whitehall …


.. wo ich mich fragte, wie die eigentlich etwas sehen???

Ein Spaziergang durch den St. James’s Park zum Buckingham Palast. Berittene Polizei, Pelikane – ansonsten nicht viel los hier… Aber tolle Aussichten!

Vor dem Palast viel Betrieb – klar, auch hier wechselten die Wachen!Wir streiften etwas ziellos durch die Stadt – überall fand das Leben so weit wie möglich im Freien statt.

Auch wir suchten Abkühlung – eine Schifffahrt auf der Themse, um der Hitze etwas zu entfliehen. Die Ausflugsboote waren alle ziemlich gut ausgelastet. Vorbei am London Eye und dem Parlament fuhren wir gemächlich flussaufwärts.

Unter malerischen alten Brücken hindurch, an kleinen Bootsanlegern vorbei. Manchmal gab es Gegenverkehr …Die Fahrt ging bis zum Hampton Court Palast, der Lieblings-Residenz Heinrich VIII. Eigentlich hatte das Schloss dem Lordkanzler und Kardinal Wolsey gehört, der Unsummen in den luxuriösen Ausbau des aus dem 14. Jh. stammenden Schlosses gesteckt hatte.

Da er jedoch in Ungnade gefallen war – er hatte es nicht geschafft, die Scheidung Heinrich VIII. von seiner ersten Frau Katharina von Aragon zu erreichen – nahm Heinrich VIII. ihm Hampton Curt einfach weg.

Beeindruckende Gärten (innen haben wir das Schloss nicht besichtigt) und noch beeindruckendere Kamine!

Tja, und am folgenden Tag dann der eigentliche Grund für unsere Reise – die Chelsea Flower Show!

Wir hatten wenig bis keine Ahnung, was uns dort erwarten würde, die Tickets waren limitiert und ziemlich teuer (32 Pfund für ein Ticket ab 15:30 Uhr!) und wir sehr gespannt. So ein bisschen was wie eine hiesige Gartenschau hatte ich erwartet – geboten wurde jedoch etwas völlig anderes.

Auf ca. 4 ha finden vor allem Gartenwettbewerbe statt, es gibt zahlreiche Schaugärten – 15 “große” mit einer Fläche von 10×22 qm, sowie eine Reihe kleinerer mit verschiedenen Themenstellungen. Bis zu 300.000 Pfund kostet so ein Mini-Gärtchen, die schönsten werden prämiert und es ist offenbar eine ziemliche Ehre, bei der Show präsent sein zu dürfen. Außerdem gibt es Zelte mit unzähligen Blumensorten, Verkaufsstände mit allem, was englische Gärtner im und um den Garten benötigen und ziemlich viel zu sehen.

Weil es so unglaublich heiß war, hielt sich unser Enthusiasmus etwas in Grenzen – aber spannend war es schon, zu sehen, was phantasievolle Gartenarchitekten sich so alles einfallen lassen!

Der nächste Tag brachte dann einen totalen Wetter-Umschwung – das Thermometer fiel fast ins Bodenlose, der Himmel wurde grau und es regnete. Trotzdem wurden noch ein paar Sehenswürdigkeiten abgehakt, bevor wir Richtung Flughafen aufbrechen mussten – denn London ohne die Tower-Bridge geht gar nicht!


Und wenigstens einen kurzen Blick auf – wenn schon nicht in – den Tower – so viel Zeit musste einfach noch sein.Das war’s dann – wir holten unser Gepäck (das hatten wir in Waterloo Station deponiert) ab und es ging zurück zum Flughafen Stansted und von dort nach Hause .

Fazit: London ist immer einen Besuch wert – und lohnt sich auch für nur wenige Tage. Aber – beim nächsten Mal garantiert NICHT MEHR mit Ryanair! Stansted ist einfach zu weit von der Stadt entfernt, der Stansted Express vom Flughafen in die Stadt ist extrem teuer und macht jeden Vorteil, den man beim Flugpreis evtl. hatte, zunichte. Außerdem dauert es insgesamt einfach zu lange, bis man am Ziel ist.

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