8. Juli – Wolken fangen ….

Wenn man Wolken mag, Nebel und verschleierte Landschaften, konnte man den heutigen Tag als Volltreffer feiern.

Wir sind zwar keine ausgesprochenen Fans dieser Phänomene, aber irgendwie hat es doch was, wenn sich Berggipfel Wolkenmützen zulegen oder sich gleich ganz verhüllen, Wiesen im Nebelschleier daher kommen und Straßen quasi im Nichts verschwinden.

Aber es gab auch reichlich Sonne und gute Sicht! Weil das Wetter heute eher unbeständig sein sollte, hatten wir keine größeren Wanderungen eingeplant, sondern wollten die Villacher Alpenstraße befahren und uns dann in Villach umschauen.

Nachdem der Regen am Morgen aufgehört hatte, zeigte der Himmel aber erst mal fast bayrisches weiß-blau und es war ziemlich warm. Offenbar hatte aber einer der fürs Klima Zuständigen übersehen, dass nicht mehr April war, denn das Wetter wechselte fast minütlich.

Am Beginn der Alpenstraße strahlende Sonne, auf halber Höhe wuchsen dicke Wolken irgendwie aus dem Tal und gleichzeitig aus der Höhe empor/herunter.

Wir wollten die “Rote Wand” sehen und den Panoramablick – der sollte so aussehen:

Tatsächlich aber sahen wir das:

Eine vollkommen undurchdringliche Wolkenwand, die absolut alles verschluckt hatte, was weiter als ein paar Meter weg war.

Auch wenn uns klare Sicht und Sonne natürlich lieber gewesen wären – diese Schattenriss-Atmosphäre hatte auch was …. Und wenn man nah genug hin schaute, gab es ja auch durchaus farbenfrohe Akzente.

Auch ganz oben, am Gipfel, ging das Spiel von Wolken und Klarheit weiter – mal trug der Berggasthof quasi einen Ganzkörper-Schleier …

… dann lichteten sich die Schleier urplötzlich und gaben den Blick zum Gipfel frei.

Auch anderes wurde dann plötzlich sichtbar …


Nur die Einheimischen waren offenbar nicht uneingeschränkt glücklich und schauten etwas mürrisch drein …

Wir verließen den Berg und machten uns auf nach Villach, das uns stark ans bayrische Bad Tölz erinnerte – auch hier ein Fluss (die Drau) am Fuß der Stadt, dann steigt eine breite Straße bzw. ein Platz, gesäumt von schönen alten Häusern, an – und am oberen Ende eine Kirche.

Leider vermieste uns ein Wolkenbruch den Stadtrundgang …
Auf dem Heimweg schien dann aber bereits wieder die Sonne – wir bewunderten noch die Zuckerbäcker-Architektur von Pörtschach


… bevor wir uns auf den Heimweg nach Velden ins “Rosanna” machten.

Jetzt schien die Sonne wieder richtig intensiv, es blieb so warm, dass wir – wie an den bisherigen Abenden – im Biergarten essen konnten …

Und danach gab es natürlich Fußball im Fernsehen – und das fast unfassbare 7:1 gegen Brasilien!

Ein Kommentar zu “8. Juli – Wolken fangen ….

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