19. Juli – Eine Seefahrt ….

2014-07-19 19.7.2014 - Wolfgangsee 028Das geht irgendwie gar nicht – Urlaub am See, und kein einziges Mal mit dem Schiff gefahren!

Nicht nur deshalb beschlossen wir, heute aufs Wasser zu gehen – wir hatten erfahren, dass in St. Gilgen heute Bauernmarkt ist.

Und da sowieso noch deftiger Speck und würziger Käse eingekauft werden sollte, die Fahrt nach St. Gilgen mit dem Auto aber eine ziemliche Strecke ist, nahmen wir das Schiff.

Das legte praktischerweise nicht weit von unserer Pension ab, nur eine Straße weiter war die Endstation der Schafsberg-Bahn und direkt davor ist die Anlegestelle der Schiffe. Wir konnten also in Ruhe das üppige Frühstück der Pension Wolfgangsee genießen und dann in 5 Minuten gemütlich zur Anlegestelle schlendern.

Statt direkt nach St. Gilgen zu fahren, machte das Schiff erst mal einen Schlenker zurück nach St. Wolfgang und sammelte dort noch weitere Passagiere ein. Unseren Ferienort mal vom Wasser aus zu sehen, war toll – das Ensemble von blauem See, bunten Häusern, grünen Wiesen und Wäldern, und das alles vor einer tollen Bergkulisse – das hat schon was!
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Was da links im Bild aussieht, wie ein nobles 5*-Resort ist was ganz anderes – ein Ferienhort!!!! Hier machen Kinder zwischen 9-18 Jahren, viele aus sozial schwächeren Familien, Urlaub in einer traumhaften Umgebung. Da wäre man gerne noch mal Kind ….

Wir kamen vorbei an einem Mini-Inselchen mit einem kleinen Marterl, dem Ochsenkreuz”. Das Kreuz hat eine interessante Geschichte – einfach mal den Link anklicken…

Eine sehr alte Dame, die auf dem Schiff neben mir saß, war allerdings hellauf empört, als sie sah, dass an das Inselchen eine Bade- und Bar-Plattform angedockt war. Ehrlich gesagt, fand ich es auch ein bisschen geschmacklos …
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Den Markt in St. Gilgen fanden wir schnell – waren aber sehr enttäuscht! Nur wenige Stände, alles wirkte nicht sonderlich appetitlich … wir verzichteten auf den Einkauf und machten uns nach einem Bummel durch den Ort auf den Rückweg.
Dieter wollte gerne mit dem Schaufelrad-Schiff, der Kaiser Franz Josef, fahren – das hätten wir auch gerade noch so erwischt, aber es war bereits brechend voll.
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Also ließen wir sie ziehen – man hat sowieso einen viel besseren Blick aufs Schiff, wenn man nicht drauf ist … Nur 30 Minuten später kam bereits das nächste Boot, mit dem wir in der Sonne nach St. Wolfgang zurückgondelten…

Es war inzwischen richtig heiß geworden – überall, wo es ein bisschen Schatten gab, herrschte reger Badebetrieb.
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Die sonnigen Badestege waren hingegen weitgehend verwaist – obwohl das Wasser verführerisch aussah und überall glasklar ist.
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Auch wir verzichteten auf’s Baden – der zu unserer Pension gehörende Badeplatz war einen ziemlichen Fußmarsch entfernt und bot kaum Schatten. Stattdessen ging es später auf Einkaufstour – davor aber erst mal noch kurz an den Fuschlsee. Der kleine See ist quasi der Nachbar des Wolfgangsees und genauso idyllisch – kann darüber hinaus aber auch noch mit einem richtigen Schloss aufwarten!

Schloss Fuschl wurde um 1450 von den Erzbischöfen zu Salzburg errichtet – nicht zur stillen Einkehr, sondern auf der Website des Schlosses (das heute ein äußerst exklusives Hotel ist!) heißt es “Das Schloss diente als Landsitz, wo sie sich zur Jagd trafen und in der prallen Natur Kraft für ihre Amtsgeschäfte schöpften.” Was immer man konkret darunter verstehen mag …
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Beeindruckend ist die Hotel-Anlage auf jeden Fall – angelegt wie ein kleines Dorf, mit einem fantastischen Blick über den See. Da weit und breit niemand zu sehen war, der uns hätte hindern können, marschierten wir auf die Restaurantterrasse und genossen dort für ein paar Minuten zumindest mal den fürstlichen Ausblick …
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Auf dem Heimweg erledigten wir noch unsere Einkäufe – dann nahmen wir bei einem Abendspaziergang Abschied von St. Wolfgang, seiner malerischen Umgebung und seinen hübschen Häusern …
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Aber ich glaube, hier waren wir nicht zum letzten Mal!

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