Roaring Forties und Furious Fifties

Die absehbare Zukunft ist jetzt in 3-Monats-Rhythmen getaktet – noch knapp 3 Monate, bis wir Anfang Januar 2015 losziehen. Dann sind wir knapp 3 Monate lang unterwegs in Australien und Neuseeland, und schon weitere knapp 3 Monate nach unserer Rückkehr Ende März geht’s Mitte Juni erneut los – nach Schottland und auf die Äußeren Hebriden.

Aber das ist eine andere Geschichte und wird – hoffentlich! – später erzählt …

Im Moment sind wir noch vollauf mit dem Fine-Tuning der bevorstehenden Australien-Neuseeland-Reise beschäftigt (obwohl wir doch tatsächlich schon 2 Zimmer in Schottland vor-reserviert haben, in Unterkünften, die nur ganz wenige Zimmer haben und monatelang im voraus ausgebucht sind. In Portree, im Ben Tianavaig, hatten wir auch tatsächlich ziemliche Probleme, noch eine Lücke im Juni zu finden …).

Während mein Reisegefährte sich um Mietwagen und Routen kümmert, durchsuche ich das Web nach schönen, aber halbwegs bezahlbaren Unterkünften, die möglichst bis kurz vor Anreise kostenfrei stornierbar sein sollten. Denn es kann sich immer kurzfristig was ändern, und sei es nur die Reiseroute. Da der Euro zur Zeit leider ziemlich an Schwindsucht leidet, werden dieses Mal auch Alternativen zu Hotel/Motels usw. gesucht – und bei Airbnb bin ich gleich mehrfach fündig geworden.

Im teuren Melbourne werden wir bei Lucy wohnen, eine Rechtsanwältin, die ihre Maisonette-Wohnung gerne  mit Gästen aus aller Welt teilt. In Fremantle stellt uns David gleich ein ganzes Apartment zur Verfügung und in Sydney – da können wir uns einfach nicht entscheiden zwischen mehreren tollen Gastgebern …

ABER – in all diesen Orten waren wir ja schon mal, richtig schwierig wird es in Neuseeland. Dort muss nicht nur das Bett bequem sein, sondern es sollte auch eine Heizung da sein, denn immerhin kommen wir auf der Südinsel ziemlich in die Nähe des Südpols (naja – immerhin in etwa so nah, wie Köln zum Nordpol) … und dann gibt es dort ja auch noch die Roaring Forties, die Furious Fifties und auch die Screaming Sixties.

Nein, das ist nicht die Zeit, als Elvis seine Hüften schwang und die Mädels bei den Beatles und Stones reihenweise in Ohnmacht fielen – gemeint sind heftige Stürme, die vom Westen kommend zwischen dem 40. und 60. südlichen Breitengrad toben, meterhohe Wellen auftürmen und für reichlich Regen sorgen. Auf ihrer Route gibt es kaum Land, der Wind kann sich also ungehindert austoben – bis er dann auf Tasmanien und Neuseeland trifft und dort oft für ungemütliches Wetter sorgt.

(Aus “Nautical & Sailing Terms & Nomenclature”)

Trotzdem werden wir ins Land der Hobbits reisen – vorher wärmen wir uns in Süd- und Ost-Australien richtig auf und werden dann vielleicht sogar froh sein über eine kleine Abkühlung.

So sieht unsere grobe Reiseroute aus (weitere Details gibt es peu a peu auf  “KARTEN/ROUTEN – Australien/Neuseeland”)

Reise AUS-NZ, Frühjahr 2015

Ein Kommentar zu “Roaring Forties und Furious Fifties

  1. Du meine Güte… das sind ja martialische, aber auch witzige Namen! Ins Einflussgebiet der Screaming Sixties kommt Ihr ja nicht. Und hoffentlich bleibt Ihr auch von den anderen beiden Winden weitestgehend verschont. Auf alle Fälle scheint sich eine Herausforderung beim packen der Koffer anzukündigen 😉

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