19. Januar – Port Fairy: Walking on Sunshine

2015-01-19 14.08.20Wer denkt, wir fahren hier einfach so ganz faul und gemütlich in der Gegend rum, irrt. Wir laufen eine Menge.

Wir laufen sogar ziemlich viel – an Küsten und Flussufern entlang, zu Aussichtspunkten, durch Städte und Dörfer, zum nächsten Pub …

Vermutlich laufen wir bis zu 10 km pro Tag – genau wissen wir’s nicht, aber es fühlt sich jedenfalls so an! Vor dem Laufen kommt allerdings fast immer erst mal der Transfer per Auto.

Heute morgen ging’s nach Warrnambool, ca. 20 km östlich, wo wir uns mal ansehen wollten, wie wir letztes Jahr übernachtet hätten, wenn nichts dazwischen gekommen wäre. Damals hatten wir nämlich eine Unterkunft in einem Leuchtturmwärter-Cottage gebucht – und so sah es aus:
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Beim dazu gehörende Leuchtturm war seltsamerweise die britische Flagge gehisst …
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Direkt unterhalb des Leuchtturms ist die perfekte Nachbildung eines Pionier-Städtchens (inkl. zweitem Leuchtturm) – der hohe Eintritt ließ es uns aber nur aus der Vogelperspektive anschauen.
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Kostenlos konnten wir hingegen die Natur am Meer und am Tiden-Fluss genießen, wo tausende von Wasservögeln hausen.
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Dann noch eine Fahrt über völlig leere Sträßchen …
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… und eine Wanderung durch würzig duftenden “Gorse” zum offenen Meer.
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Zurück in Port Fairy ließen wir der Kutsche die Vorfahrt.
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Dann waren wir wieder im Seacombe House (das auch unter „Comfort Inn“ fungiert).
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Der Abendspaziergang ging am Fluss entlang und über einen Damm auf die kleine Insel “Griffiths Island” – einem paradiesischen Naturschutzgebiet, in dem Vögel und Beuteltiere leben. Bis zum Leuchtturm liefen wir (rund 1,5 km) – trotz des scharfen Südost-Windes –
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Ein Wallaby mit seinem Jungen schaute uns etwas verschreckt an.
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Vögel staksten durchs seichte Wasser …
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… oder lauerten auf Beute.
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Angler versuchten im schwindenden Tageslicht ihr Glück …
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Und wir kehrten ein im “The Wharf”, zu den absolut besten Fish ‘n Chips, die wir je hatten – der Fisch gegrillt und mediterran gewürzt, die Chips (Pommes) mit Rosmarin, ganzen Knoblauchzehen und weiteren Gewürzen frittiert.

Dumm war nur, dass “The Wharf” ein Take-away ist, unser Motel aber so weit weg war (und unser Auto ebenfalls), dass das Essen den Transport nicht überstanden hätte, ohne total kalt zu werden. Also aßen wir vor Ort – mit den Fingern, Besteck gab es keines – aber es war einfach nur gut!

4 Kommentare zu “19. Januar – Port Fairy: Walking on Sunshine

  1. Mannomann… diesen Beitrag zur Mittagszeit zu lesen, macht noch mehr Appetit und ich bin froh, gleich in die Pause verschwinden zu können. Bei uns gibt zwar Besteck, aber leider nicht solch herrlich beschriebenen Fish’n Chips, von denen ich gerne ein Foto gesehen hätte. Lecker, lecker!

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