6. Februar – Ein Hauch von Paradies: Eden

2015-02-06 06.02. - Eden 001Blau in allen Schattierungen am frühen Morgen. Meer bzw. Lake King und Himmel wetteifern in ruhigen Blautönen.

Kein Lüftchen regt sich. 

Es ist Sommer …

Frühstück auf dem Balkon. Noch mal die Koch-Möglichkeiten ausnutzen mit Spiegeleiern und Schinken, morgen haben wir keine Küche mehr.

Wir brechen früh auf, damit wir uns Zeit lassen können. Zeit für einen letzten Rundgang in Metung und um’s “5 Knots”.
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Zeit, um zu überlegen, ob wir sooo reisen könnten, wie die drei jungen Leute in diesem Auto … 😉
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Zeit, um den einen oder anderen Pelikan zu betrachten – oder von ihm beäugt zu werden …
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Zeit, für Abstecher und Umwege …

Z.B. zum Lake Tyers. Der große, weit verzweigte See ist Aborigines Land, nur durch eine schmale Sandbank vom Meer getrennt und eine Oase der Ruhe. Bei “Fisherman’s Landing” war außer dem sachten Plätschern des Wassers und ab und zu einem leisen “Plop”, wenn eine Angel ins Wasser fiel, kein Laut zu hören.

Hier einfach in der Morgensonne sitzen bleiben und den Anglern zusehen.
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Oder im Sand spazieren gehen in Mills Point, wo die Trennung zwischen See und Meer so leicht überwindbar erscheint. Nur ein schmaler Streifen Sand am Horizont – dahinter das Meer.
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Wir fahren weiter – lange Strecken durch Eukalyptuswälder, wo wir die Fenster weit öffnen, um den Wagen mit dem Duft zu füllen.

Trotz heftiger Proteste seitens Routi biegen wir in Orbost von unserer Route ab und fahren den Snowy River entlang zur Küste. Eine Szenerie wie in Bayern – grüne Wiesen mit quietschgelben Butterblumen, gefleckte Kühe, in der Ferne Bergketten. In Marlo mündet der Fluss in eine ausgedehnte Lagune. Wir fahren parallel zum Strand, zwischen Dünen und Pinien gibt es immer wieder tolle Ausblicke.

Dem Wegweiser “Cape Conran” folgend, landen wir am West Cape. Ein angerosteter Pier …
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… und tolle Felsformationen. Wir staksen zwischen den Felsen herum. Vorsichtig, denn dazwischen schwappt das Wasser.
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Später stelle ich fest, dass sich – evtl. durch die scharfen Steine – an der Sohle des rechten Schuhs ein langer Quer-Riss gebildet hat. Hoffentlich hält sie die Reise durch, es sind meine einzigen festen Schuhe!

In Eden stellen wir – nicht zum ersten Mal – erstaunt fest, dass praktisch alle Motels voll belegt sind. Zum Glück haben wir rechtzeitig ein Zimmer in einem kleinen Motel, dem Twofoldbay Motor Inn,  gebucht – und haben sogar etwas Meerblick!
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Ein kurzer Streifzug durch den Ort – ein typisch australisches Kleinstädtchen, aber mit einer unglaublich malerischen Küste! Im Spätnachmittagslicht wirkte jede Bucht, jeder Strand wie ein Klischee aus dem Reiseführer. Es gibt malerische Klippen …
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…stille Buchten …
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… lange Sandstrände.
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Und wer hier die letzte Ruhe findet, wird nett gebettet und ist nicht einsam – der Friedhof liegt in Blickweite zum Boardwalk und Badestrand!
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Wir beschließen den Abend im (einzigen!) Pub des Ortes bei einem recht guten Essen (fangfrischer gegrillter Fisch) und staunen über das Durchhaltevermögen der Locals, die trotz sehr frischem Abendwind im T-Shirt und Sommerkleid auf der Terrasse essen.

Hier die tolle Route von heute:

Ein Kommentar zu “6. Februar – Ein Hauch von Paradies: Eden

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