14. Januar – Tee in Mae Salong

P1180623Natürlich kann man Tee auch einfach so im Laden kaufen. In Deutschland. Da gibt es ja praktisch alle Sorten, die man haben möchte.

Man muss nicht unbedingt nach Mae Salong fahren. In die äußerste Ecke Nordthailands.

Dort hin, wo die Kuomintang Zuflucht in den Bergen gesucht hatten, nachdem sie Ende der 1950er Jahre aus Myanmar vertrieben wurden – dorthin waren sie nämlich zunächst nach der Kulturrevolution geflüchtet.

Die Chinesen betrieben lange Handel mit Opium, später verlegten sie sich auf den Anbau von Tee und dieses Geschäft floriert heute noch. Und man kann sagen, was man will – der Tee von den Hängen des Doi Mae Salong schmeckt einfach toll!P1180620

Die chinesischen Immigranten haben ein Händchen für Tee – und auch für den Verkauf. Hier kauft man nicht einfach ein Päckchen, sondern da wird erst mal eine ausgiebige Verkostung vorgeschaltet.

Schließlich gibt es selbst von ein und derselben Sorte – in meinem Fall Oolong, mein absoluter Lieblings-Tee – etliche Varianten. Da ist der weiche, hellgelbe, nur wenig fermentiert. Oder der fast rot-braune, sehr kräftige. Dazwischen liegen noch einige Nuancen – und bis man die alle probiert und gewürdigt hat – das dauert …

Hat man sich entschieden, bekommt man noch Tipps für die optimale Zubereitung.  Und der Tee (ordentlich luftdicht vakuumverpackt, denn wir wollen ja noch nach Neuseeland, wo strenge Einreise-Bestimmungen herrschen!) wird in eine knallrote Papier-Tragetüte gepackt. Rot verheißt Glück bei den Chinesen.

Erst dann sind beide Parteien zufrieden…

Neben Tee werden hier auch kandierte und getrocknete Früchte jeglicher Art verkauft – eine Packung getrocknete Mangoschnitze wanderte ebenfalls ins Gepäck.
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Ansonsten sind vor allem Hülsenfrüchte und Trockengemüse im Angebot – neben getrockneten Pilzen und Wurzeln auch delikate (und seeehr proteinreiche!) getrocknete Maden.
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Amüsiert bestaunten wir den Motorroller mit eingebauten Handschuhen …

… es ist halt schon kalt hier in den Bergen – auch wenn unsereins im T-Shirt herumläuft!
Noch Tee und Törtchen im „Sweet Maesalong“ Café – dann machten wir uns auf den Rückweg durch die beeindruckende Bergwelt.
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Wieder im Tal angekommen, stoppten wir kurz bei einer etwas skurrilen Ansammlung von Skulpturen – die 20-armige Hindu-Göttin Durga (Traum jeder multitask-geplagten Hausfrau und Mutter!) sitzt hier neben zwei Buddha-Statuen.
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Zurück im Hotel genossen wir zunächst den üppigen Garten …

… dann eine wohltuende Öl-Massage (auch wenn ich eigentlich die kräftigen Thai-Massagen lieber mag – hin und wieder ist so eine Öl-Massage eine Wohltat für trockene Haut!).

Und dann gab es – leider – ein weniger gutes Essen im Hotelrestaurant – morgen gehen wir definitiv wieder in den Ort zum Essen! Immerhin war der Rotwein auf der Terrasse überm Teich vollmundig und sorgte für die nötige Bettschwere!
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Das war der Ausflug heute:

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