13. Februar – Hello, Nordinsel!

P1210404So ein B&B hat unbestreitbar seine Vorteile – Sharon verwöhnte uns am Morgen mit einem üppigen Obstsalat (fast alles aus dem eigenen Garten!), selbst gemachtem Joghurt und Marmelade, frisch gebackenem Bananenbrot …

Und nette Gesellschaft hatten wir auch noch beim Frühstück, ein Paar aus Sydney, das genauso gerne reist wie wir.

Leider konnten wir nicht beliebig lange herum sitzen, die Fähre ging um 9:05, spätestens um 8:20 mussten wir eingecheckt sein.

Und AVIS wollte vor der Abfahrt noch unser Auto zurück haben, denn sie erlauben die Mitnahme von Mietwagen auf der Fähre nicht.

Aber da wir das ja letztes Jahr schon mal praktiziert hatten, lief alles wie am Schnürchen: Kurz vor dem Fährgebäude geparkt, eingecheckt und Gepäck abgegeben, Auto auf dem Mietwagen-Parkplatz abgestellt und Schlüssel bei AVIS abgegeben.

Und dann rauf auf’s Schiff, das dieses Mal nicht sonderlich voll war. Letzter Blick zurück auf Picton, über die geladenen Autos hinweg…
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Dann waren wir unterwegs. Das Schiff legte sogar ca. 15 Minuten früher als geplant ab – wohl, weil alle pünktlich an Bord waren.

Es war noch recht kühl so früh am Morgen und die Wolken nahmen auch immer mehr zu.
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Da außerdem mein Kamera-Akku schlapp machte und der Ersatz irgendwo tief im Bauch des Schiffes im Gepäck steckte, verzogen wir uns nach Innen.

Kurz nach 12 Uhr war Wellington erreicht – und wir schlugen ein neues Kapitel auf: Die NORDINSEL!!

So schnell, wie wir in Picton unseren blauen Corolla los geworden waren, bekamen wir in Wellington am Fährhafen bei AVIS – wieder einen blauen Corolla! Blöderweise sieht man auf dem blau-metallic den Staub ganz besonders gut … und heute stand schon wieder eine Gravel-Road auf dem Programm!

Wellington ist zwar eine sehr hübsche Stadt, aber eben letztlich doch nur eine Stadt – uns reizt das Land mehr, deshalb fuhren wir sofort Richtung Nordosten. Dort gibt es am Cape Palliser einen Leuchtturm, der Dieter magisch anzog.

Nachdem der wenig attraktive Dunstkreis von Wellington hinter uns lag, wurde es ländlich. Und bald wieder kurvig – wir mussten über die Rimutaka Ranges rüber. Das bedeutete unzählige Kurven, bis der Pass erreicht war.P1210315
Von oben hatten wir eine tolle Sicht auf das, was hinter uns lag …P1210312
Und auf das, was noch vor uns lag.P1210316
Wieder in der Ebene, wurde es Zeit für eine Kaffee-Pause – und in Featherston landeten wir wieder mal einen Volltreffer! Im „Everest Café„, direkt gegenüber vom Royal Hotel, das sicher mal bessere Tage gesehen hatte …
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… gab’s einen Blueberry Bread&Butter Pudding – zum Reinlegen lecker!!! Und das kleine Örtchen war auch ansonsten sehr süß!
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Über flaches Land mit abgeernteten Stoppelfeldern und reichlich vertrockneten Wiesen ging’s Richtung Küste.P1210323
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Dort tauchten plötzlich erstaunliche weiße Kalkstein-Formationen auf – die Pinnacles. Dummerweise übersahen wir den Wegweiser, deshalb entgingen uns die erheblich spektakuläreren Felsen ein Stückchen weiter landeinwärts.
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Hinter der Felswand ging’s flach und staubig weiter – die Asphaltstraße war zu Ende, es folgten ca. 6 km staubige Schotterpiste. P1210344P1210364
Das ist ja schon ungemütlich genug – wenn dann aber die Locals mit einem Affenzahn in ihren Allrad-Kisten oder anderen Gefährten entweder überholen oder entgegen kommen, muss man die Fenster fest geschlossen halten, sonst ist die Staublunge vorprogrammiert.P1210365
Aber davon mal abgesehen, war die Ecke enorm malerisch!P1210368P1210353
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Und dann kam endlich auch der Grund unserer Fahrt hierher langsam in Sicht – der Leuchtturm am Cape Palliser!
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Mehrere hundert Stufen führen zum Turm hinauf – die ersparten wir uns, denn es war schon recht spät geworden und wir mussten noch ein ganzes Ende bis zu unserer Unterkunft fahren.
Die Seelöwen, die unterhalb des Leuchtturms hausen sollen, sahen wir nicht – aber es gab anderes zu sehen…
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Bis Masterton war es noch eine ganze Ecke, bei traumhaftem Wetter aber eine schöne Fahrt.
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Unser heutiger Übernachtungsspot war in erster Linie praktisch – ansonsten ist die Stadt keiner weiteren Erwähnung wert. Das Motel war zwar ganz nett, aber nichts, was aus dem üblichen heraus ragt.
Auch die Gastronomie ist eher bescheiden in Masterton – immerhin bekamen wir eine recht ordentliche Pizza …

Das war unsere heutigen Strecken:
1. Fähre


2. Auto

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