Weil ich ein Mädchen bin …


404… hab ich in vielen Ländern der Welt weniger Rechte. Weniger Chancen. 

Mädchen werden in vielen Ländern auch heute noch gedemütigt, dürfen nicht zur Schule gehen, sich nicht aussuchen, mit wem sie ihr Leben verbringen.

In manchen Ländern bekommen Mädchen nicht mal eine Geburtsurkunde. In anderen werden sie schon vor der Geburt abgetrieben. Einzig und allein – weil sie weiblich sind.

Mädchen – kleine und große – weltweit so ähnlich. Und doch so verschieden.

Das Kinderhilfswerk PLAN kämpft dafür, dass Mädchen und junge Frauen weltweit gleiche Entwicklungschancen bekommen wie Jungen. Die Kampagne „Because I am a Girl“ setzt sich seit 2003 für die Rechte von Mädchen ein und hat 2011 bei den Vereinten Nationen den „International Day of the Girl Child“, jährlich begangen am 11. Oktober, durchgesetzt.

Dass man sich nicht nur an einem solchen jährlichen Gedenktag mit dem Thema befassen sollte, erlebe ich immer wieder auf unseren Reisen – und zur Zeit auch hautnah im Kontakt mit Flüchtlingen.

Hier sind es meist und gerade die Mädchen, die schon nach wenigen Monaten gut Deutsch sprechen, die unglaublich motiviert und begeistert darüber sind, dass sie tagtäglich zur Schule gehen können. Die todunglücklich sind, weil es in der Kleiderkammer absolut keine Badeanzüge für Mädchen gibt – dabei wollen sie so gerne schwimmen lernen. Die unglaublich pragmatisch mit ihrer für uns oft schwer erträglichen Situation umgehen – und sich so ganz nebenbei auch häufig noch um kleinere Geschwister kümmern, weil die Mütter oft völlig überfordert und traumatisiert sind.

Und die sich – natürlich – auch immer wieder mit den Mädchen hierzulande vergleichen.

So ähnlich, und doch so verschieden.

Diese Zerrissenheit, dieses „gleich – und doch anders“ passt auch zum Juni Motto von Paleica „Same same – but different“ .

Da sind unbeschwert spielende Mädchen – die auch mal einem Jungen zeigen, wie man ein Fahrrad repariert! Und schon mit scharfen Messer hantieren, wie die Kleinen auf Don Khone in Laos, die damit alte Motoren zu Leibe rücken.

Aber auch Mädchen, die keine Zeit zum Spielen haben, sondern den ganzen Tag auf ihr Geschwisterchen aufpassen oder arbeiten müssen.

Junge Frauen – voller Hoffnungen und Träume. Denen ich von ganzem Herzen wünsche, dass sie ihre Träume realisieren können.

Und was daraus werden kann, wenn Mädchen , wenn junge Frauen richtig frei sind, wenn sie tun können, was sie möchten, reisen können, wohin sie wollen (auch wenn das bedeutet, 6 Wochen auf einer Blaubeer-Farm in Neuseeland Beeren zu pflücken, um sich den Traum vom Reisen leisten zu können), sieht man hier!

Line und Sandra, zwei tolle junge Frauen, die tanzend durch Australien und Neuseeland reisten.

Same same – but so very different!

Ich wünsche allen Mädchen und Frauen weltweit, so frei sein zu können, wie Line und Sandra!

5 Kommentare zu “Weil ich ein Mädchen bin …

  1. Bezaubernde Kinderfotos hast du von euren Reisen mitgebracht 🙂
    Man merkt ihnen an, daß dir die Kinder, speziell die Mädchen, tatsächlich sehr am Herzen liegen, und mir wurde klar, wieviel Energien, Zeit und Leidenschaft du in deine Patenschaften sowie deine weiteren karitativen Tätigkeiten stecken musst.

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