Mehr als Weisses Rössl – Am Wolfgangsee

P1240583Zugegeben – es hat schon ein bisschen was von Operetten-Kulisse. 

Die bonbon-farbenen Häuser mit ihren adretten Blumen-Balkonen. Die behäbige Kirche mitten im Ort. Der Bilderbuch-Hintergrund mit dem Schafberg und smaragdgrünen Wiesen.

Und der See, in dessen glasklarem Wasser sich die malerische Szenerie spiegelt. Das grenzt schon haarscharf an Kitsch.

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Wäre es nicht einfach wunderschön. Entspannt. Hier hat es niemand eilig …Fast niemand – außer vielleicht denen, die zur Schiffsanlegestelle wollen. Oder zur Schafberg-Bahn.

Die Linienboote, die den Wolfgangsee abfahren oder die Bahn, die in einem atemberaubend steilen Winkel den Berg hochklettert, sind tolle Möglichkeiten, den See, die Landschaft, die Umgebung zu er-fahren. Man sitzt gemütlich an Bord, das Panorama gleitet vorbei.

Am Ziel angekommen, schlendert man erst mal ein bisschen durch das malerische St. Gilgen…

… bevor es einen idyllischen Weg, immer am See-Ufer entlang, nach Fürberg geht. Wir sind wie verzaubert – jede Biegung öffnet neue Perspektiven, wir wandern vorbei an malerischen Häusern, kleinen Höfen.

Der Weg schlängelt sich am Ufer entlang, unter Felswänden und alten Bäumen.

Badestege locken ins klare Wasser.
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Wir begnügen uns allerdings mit einer Abkühlung durch Eiskaffee und Topfen-Torte im Gasthof Fürberg, direkt an der Schiffsanlegestelle. Hier legt eine Weile später auch das – leider total überfüllte – Schiff an, das uns nach St. Wolfgang zurück bringt.
2014-07-18 18.7.2014 - Wolfgangsee 061
Dort macht sich gegenüber der Schiffsanlegestelle die Schafberg-Bahn gerade fertig für die Tour auf den Berg. Die kleinen roten Loks schieben das Bähnchen von hinten in die Höhe.

Mitfahren wollen wir nicht – dazu ist es bereits zu spät. Aber sehen wollen wir schon mal, wie das am Berg aussieht. Wir fahren dem Bähnchen voraus, den Berg hoch, bis wir einen guten Blick auf die Strecke haben. Und da kommt es angekrochen …

Und da wir schon mal oben am Berg sind, genießen wir das Berpanorama noch ein bisschen …
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Aber – wir wollten ja die Seen in der Umgebung erkunden. Und da gibt es noch einen klitzekleinen, ganz in der Nähe – den Schwarzensee! Der heißt so, weil sein Wasser gelegentlich recht dunkel aussieht – es enthält nämlich reichlich Mangan.

Heute liegt er allerdings eher blau-glänzend in der Nachmittagssonne …
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Um an seine Ufer zu kommen, muss man eine Parkgebühr entrichten (die allerdings Geh-Faule auch berechtigt, mit dem Auto den steilen Waldweg hinunter bis zum See zu fahren). Wir wandern am Ufer entlang, vorbei an einem fast magisch wirkenden kleinen Bach …
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Absolute Ruhe umgibt uns. Der See liegt still da, der Weg windet sich durch Wiesen und kleine Wäldchen …
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Wir kehren ein im Wirtshaus „Zur Lore“, einer urigen Kneipe direkt am Seeufer, wo es üppige selbst gebackene Kuchen und auch sonst jede Menge Leckereien gibt. Allerdings zieht es uns zum Abendessen dann doch wieder zurück nach St. Wolfgang – und dort in den Biergarten des „Weißen Hirsch“. Hier sitzt man unter schattigen Kastanienbäumen und kann den Tag mit Blick auf See und Berge wunderbar ausklingen lassen …

Unsere kleine Wanderung am Wolfgangsee:


Und die Fahrt zum Schwarzensee:

2 Kommentare zu “Mehr als Weisses Rössl – Am Wolfgangsee

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