No more Mekong

P1280336Noch mal beim Frühstück den Blick auf den Mekong genießen …

Und dann –noch ein zweites letztes Mal den Blick auf den Mekong genießen. Oder besser – dieses Mal wirklich auf den Zusammenfluss des Mekong mit dem Moon River (ob das der aus dem berühmten Lied ist ???)

Denn Kong Chiam hat noch einen Hausberg. Und auf den müssen wir sowieso rauf, wenn wir nach Ubon Ratchathani fahren. Und von oben sieht man sowieso alles viel besser. Und außerdem steht da auch noch ein wirklich bemerkenswerter Wat!

Weil wir mit dem Auto unterwegs sind, ersparen wir uns den Aufstieg, den die muntere Schülertruppe offenbar gerade vor (oder hinter) sich hatte, die am Fuß des Treppenaufgangs versammelt war.

Oben angelangt, fahren wir ganz bequem mit dem Auto auf’s Tempel-Areal – in Thailand hat man da nicht die geringsten Probleme!

Steigen aus – und staunen. Schneeweiße Pracht, eher ein Palast als eine Stätte der Andacht.
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Direkt daneben – total skurrile Holzstämme – ob das Kunst ist oder nur eine Ansammlung von Holz, können wir, wagen wir nicht zu beurteilen.
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In der anderen Richtung ein riesiger Gong (oder so was ähnliches) mit den Flaggen sämtlicher ASEAN-Staaten. Dahinter ein Traum in Weiß-Gold – erinnert ein bisschen an eine Moschee, ein bisschen an die kleinen Pagoden in Yangons Shwedagon Pagode…

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Wir sind richtig begeistert über unseren Last-Minute Abstecher. Ein spitzen-verzierter kleiner Turm, flankiert von düsteren Baumstämmen – manchmal würde ich wirklich gerne jemand fragen können,was es mit solchen Dingen auf sich hat.
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Heute scheint Wandertag zu sein – unzählige Gruppen von Pfadfindern strömen auf dem Gelände zusammen.
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Während die Kinder langsam in einem Gebäude verschwinden, schauen wir uns noch etwas um – ein goldener Buddha lenkt unseren Blick nach unten, Richtung Dorf und Fluss.
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Und da kann man es mehr erahnen als wirklich sehen – zwei Flüsse, einer von rechts und einer von links hinten, vereinigen sich hier.
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Farbunterschiede können wir zwar immer noch nicht feststellen – aber das ist vielleicht auch jahreszeiten-bedingt.

Für uns ging’s jetzt ziemlich zügig nach Ubon Ratchathani – wir wollten schon heute mit der Mietwagenfirma klären, was wir wegen des Unfalls unternehmen müssen. Denn morgen geht es schon um 9: 00 Richtung Bangkok und dann weiter nach Singapur. Da wollten wir nicht riskieren, dass wir wegen des Mietwagens noch den Flug verpassen.

Vor der Rückgabe verpassten wir dem reichlich verdreckten Wagen noch eine Wäsche – für 190 Baht (= knapp 5€) wurde das Auto derart penibel von Hand gewaschen, getrocknet, gesaugt- einschließlich der Wäsche der Fußmatten –  dass es wie neu aussah! Nur der Unfallschaden störte das Gesamtbild ein bisschen ….

Am Flughafen war der junge Mann am Hertz-Schalter absolut und total überfordert mit unserem Problem. Seine Englisch-Kenntnisse waren rudimentär – zum Glück konnte die Kollegin von Budget etwas aushelfen – und er hatte ganz offensichtlich noch nie einen Unfallschaden abgewickelt! Wir waren mehr als froh, dass wir das alles heute schon klären konnten – undenkbar, das morgen um 7 Uhr vor dem Abflug auf die Reihe zu kriegen.

Nach endlosem Hin und Her kritzelte er etwas, das aussah wie “4.000 Baht” (ca. 100 €)auf einen Zettel, konnte uns aber absolut nicht erklären, was das bedeuten sollte. Die Tabelle, die er uns immer wieder unter die Nase hielt, war auf Thai – für uns so gut wie Chinesisch.

Schließlich waren wir alle reichlich geschafft und einigten uns irgendwie darauf, dass er alles mit der Zentrale klärt, wir eine Email bekommen und morgen um 7:15 das Auto abgeben sollten.

Jetzt blieb noch die Suche nach dem Hotel – das ging aber flott und war wieder eine absolut positive Überraschung. Das V-Hotel ist unschlagbar billig und unschlagbar gut. Ein sehr großes Zimmer, sehr bequeme Betten, ein richtig schönes Bad mit toller Dusche, alles piccobello sauber, Minibar mit Softdrinks und ein paar Tüten Chips kostenlos sowie flottes WLan – was will man mehr für 900 Baht!

Und obwohl das – vorerst – wirklich der allerletzte Abend in Thailand war, gab es zum Abendessen kein rotes oder grünes Curry, keine Tom Yam Gung, kein Pad Thai oder sonst was thailändisches – sondern …. PIZZA! Bei Spago – nicht weit weg, zu recht wirklich sehr gelobt: Eine riesige knusprige Pizza und wunderbare Spinat-Ravioli …

Schließlich müssen wir uns ja so langsam wieder an westliche Küche gewöhnen Zwinkerndes Smiley

Die heutige Strecke:

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