17. Juni – Auf dem Sprung zur Insel

Auch wenn sie uns demnächst verlassen werden – wir lieben die Briten und ihre Inseln nach wie vor.

Und auch wenn man natürlich auch fliegen und sich vor Ort einen Mietwagen nehmen kann – wir fahren am liebsten mit dem eigenen Auto!

Das hat nicht nur den Vorteil, dass man keinerlei Beschränkungen beim Packen hat, man kann auch losfahren, wann immer man will. Ohne Rücksicht auf  Fahr- oder Flugpläne. Einfach los fahren …

Und eben weil das alles im Grunde ganz einfach ist, sind wir heute mal wieder aufgebrochen. Noch nicht bis ganz auf die Insel, aber bis zum Fährhafen, von dem aus wir morgen übersetzen – bis Calais.

Mit dicken Wolken am Himmel fuhren wir um 12 Uhr in Heidelberg los, kurz vor 18 Uhr war Calais erreicht – unterwegs hatten wir noch eine knappe halbe Stunde Pause eingelegt. (Fast genauso lange braucht man übrigens auch bis zum Chiemsee!)

In Calais war kein Wölkchen mehr am Himmel, das prunkvolle Rathaus badete im Sonnenlicht.

In früheren Jahren waren wir oft in einem Rutsch durch gefahren – bis Calais, dann rauf auf die Fähre, rüber zur Insel und gleich weiter. Auf diese Weise ist man nach rund 8 Stunden – inkl. 1 1/2 Stunden Überfahrt – in England.

Inzwischen schieben wir allerdings gerne eine Übernachtung in Calais ein – schließlich ist das Hafenstädtchen wirklich hübsch!

Zum pittoresken kleinen Hafen ist es nicht weit. Auf dem Weg kommen wir am Marktplatz vorbei, wo uns Charles De Gaulle und Ehefrau entgegen kommen und Kinder die Fontänen der Wasserspiele zur Abkühlung nutzen – es hat heute auch um 19 Uhr noch 25°C!

Nur ein paar Schritte weiter gibt es was zu essen – ein Restaurant neben dem anderen, alle haben Tische im Freien und wir haben Hunger! Zwei große Töpfe mit heißen Moules Mariniere nebst knusprigen Pommes, dazu eiskaltes Bier – und schon sind wir total im Urlaubs-Modus!
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Satt und zufrieden schlendern wir zum alten Hafen – dort dümpeln nur ein paar kleine Boote in der Sonne.
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Die richtig großen Pötte, die Autofähren, liegen um die Ecke, im Fährhafen. Der steht aber erst morgen auf dem Programm!
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Uns zieht es weiter, ans Wasser, an den Strand. Und da ist schwer was los – an den Buden drängeln sich die Leute als gäbe es was umsonst und stehen Schlange für ein paar Pmmes …
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Am Strand sind ein paar Unentwegte immer noch im und am Wasser, Kinder spielen im feinen Sand.
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Auf der Mole sind die Angler aktiv, man muss höllisch aufpassen, damit man nicht einen Angelhaken abkriegt!
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Aber irgendwie regelt sich das alles – die Stimmung ist entspannt, der Himmel färbt sich langsam rosa, Fähren fahren rein und raus ….
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Und langsam geht ein wunderbarer Sommertag zu Ende.
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