30. Juni – Viktorianisches Seebad mit Flair: Llundudno

Wir waren zwar in einem ausgesprochen mondänen Seebad, dem größten in Wales. Und der Strand war auch nicht schlecht – nur mit dem Baden war es nicht so weit her.

Knapp 13°C, immer wieder Regen und stürmischer Wind. Das rief eher Fleece- und Regenjacken und feste Schuhe auf den Plan. Zumindest für uns.
Die Briten sehen das völlig anders. Wenn Sommer ist, geht man an den Strand. Und ins Wasser. Auch – oder erst recht – wenn man erst so 8-10 Jahre alt ist.

Fasziniert und bewundernd sahen wir einer Schulklasse zu, die offenbar zum Schuljahrsende (die Sommerferien beginnen nächste Woche) einen Ausflug ans Meer gemacht hat. Dass die Kids sich völlig selbstverständlich auf dem Sand nieder ließen, ihre Brote auspackten und Picknick machten, war noch nachvollziehbar.

Aber dann sahen wir, dass vor allem die Mädels Mut bewiesen – zuerst spielten sie nur hart am Rande der Brandung  …

… dann zogen sich einige Schuhe und Strümpfe aus und tobten ohne Rücksicht auf Verluste im Wasser herum!


Von den Jungs war übrigens keiner im Wasser zu sehen – die bleiben lieber trocken 😉

Wir hatten was zu erledigen – nach knapp 2 Wochen und viel Regen war unsere Garderobe nicht mehr taufrisch – es musste mal wieder gewaschen werden. Kein Problem in Llandudno – bei Bubbles kann man entweder die Wäsche selbst in die Maschine stopfen und warten, bis sie fertig ist oder für 11£ bis zu 8 kg Wäsche waschen und trocknen lassen.

Die fröhlichen Damen bei Bubbles nahmen unseren Wäschesack in Empfang und versprachen, bis 16 Uhr alles gewaschen und getrocknet zu haben. Wir konnten uns also beruhigt anderen Dingen widmen – z.B. der imposanten Burg in Conwy. 

Zwar regnete es gerad mal wieder, als wir dort ankamen – auf die Burg kletterten wir dennoch hoch. Und zwar im wahrsten Sinn des Wortes, denn der Zugang war wahlweise ganz profan über den Parkplatz oder ziemlich luftig über den Wehrgang oben auf der Burgmauer.

Zwar bei Regen nicht unbedingt der sicherste und bequemste Weg – aber auf jeden Fall der schönere und aussichtsreichere.
Der Blick reicht über den Ort hinweg …

… und bis zur Mündung des Flusses Conwy in die gleichnamige Bucht.


In der Burg sahen wir erneut, dass heute Ausflugstag war – es wimmelte nur so von Schulkindern.

Da Burgbesichtigungen im Regen nicht wirklich toll sind, sahen wir zu, dass wir wieder nach Llandudno kamen. Eine kleine Pause im warmen Hotelzimmer – dann war es auch schon Zeit, die Wäsche abzuholen.

Mit ein paar kleinen Umwegen. Zum Beispiel, um die Trambahn zu sehen, die hoch hinauf auf dem Hausberg Great Orme fährt.

Oder um die wunderschönen Häuser zu bewundern, die pastellfarben an der Uferpromenade stehen.



Nachdem die saubere Wäsche abgeholt war, gab es noch ein paar Schritte auf den Pier –

– und zu unserer absoluten Begeisterung kam danach sogar die Sonne mal kurz raus!

Zwar war das nur ein kurzes Vergnügen – als wir jedoch nach dem Abendessen wieder auf unserem Zimmer waren, gab es noch einen rosaroten Nachschlag – also ein wirklich versöhnlicher Abschluss des Tages!

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