Otago Peninsula

4. Februar 2018
Heute kam die andere Seite des Otago Harbour dran, die Otago Peninsula. Zwar hatten wir die schon zwei Mal kreuz und quer durchstreift, aber sie ist landschaftlich einfach ein echtes Highlight und man kann immer wieder Neues entdecken.

Die Portobello Road hält sich dicht ans Wasser und schlängelt sich bis ans Ende der Halbinsel. Es ist Sonntag – und halb Dunedin scheint unterwegs zu sein.
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An den bunt bemalten Wartehäuschen wartet allerdings niemand – vielleicht fährt sonntags der Bus nicht … Langweilig wird einem beim Warten jedenfalls nicht – auch die Rückseiten der Häuschen sind oft bemerkenswert!

Beim Royal Albatross Center  ist schon viel los – mehrere Reisebusse haben ihren Inhalt ausgespuckt und die Besucher drängeln sich im Center und auf der Aussichtsplattform. Deshalb verzichten wir auf den Ausguck – die Sonne steht ohnehin ungünstig, um nach den Vögel Ausschau zu halten, müsste man direkt in die Sonne schauen!

Die beste Zeit hier ist am späteren Nachmittag – da haben wir die gewaltigen Vögel im Februar 2015 prima beobachten können!
Statt Albatrosse sehen wir wenig später erst mal Schafe und dann andere Wasservögel.
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Es geht auf engen Schottersträßchen auf die andere Seite der Halbinsel, zum Papanui Inlet.
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Dort staksen merkwürdige Vögel im flachen Wasser herum,  – Löffelreiher, wie ich später bei Wikipedia nachgelesen habe. War ja eigentlich auch klar – bei dem Schnabel!

Weiter geht’s Richtung Cape Saunders – heute ist die Aussicht allerdings ziemlich mies, es trübt sich zusehends mehr ein.


Die brillanten Farbenspiele vom vorletzten Jahr erleben wir dieses Mal nicht – es ist eher Moll als Dur …

Selbst die Schafe gucken wenig begeistert, denn inzwischen weht ein ziemlich heftiger Wind.


Nochmal geht es ganz runter, zum Hoopers Inlet, wo Austernfischer, Reiher, Kormorane und andere Wasservögel auf Nahrungssuche sind.

Und wieder in die Hügel – von oben hat man einen tollen Blick auf die Küstenlinie.

Wenig später erreichen wir die Sandfly Bay – die Straße war vor zwei Jahren gesperrt,, jetzt kommt man wieder bis zum Parkplatz. Inzwischen hat der Wind allerdings Sturmstärke erreicht, die Sandkörner fliegen fast bis nach oben (deshalb heißt der Strand auch so -mit den gleichnamigen Fliegen hat er nichts zu tun!)

Wir begnügen uns deshalb mit einem Foto, wobei mir die Kamera fast aus der Hand gerissen wird.

Das war’s dann für heute – der Himmel zieht sich immer mehr zu, wir machen uns auf den Heimweg. Noch kurz bei Robert Burns vorbeigeschaut – der schottische Dichter wird hier auch heute noch verehrt.

Kaum sind wir in unserem Apartment, beginnt der Regen. Erst sanft, dann heftig, dann stürmisch, dann stetig – es regnet die ganze Nacht durch!
Und wir wollen morgen doch in die Catlins ….

Die heutige Strecke: 

Ein Kommentar zu “Otago Peninsula

  1. Noch geniessen wir die Sonne in Sydney, aber wir sind für das Wetter in Neuseeland gerüstet auch Dank Deinen tollen Berichten. Gute Reise weiterhin.
    Liebe Grüsse

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