Wasser-Rausch!

22. Februar 2018
Am schönsten finde ich Wasser ja, wenn es NICHT von oben kommt!

Genauer – nicht in der Form von oben kommt, dass es einem auf den Kopf fällt! Wasserfälle, rauschende Flüsse, stille Seen, wilde Meereswellen sind allerdings mehr als okay!

Etliche Varianten davon hatten wir heute reichlich – Wasser von oben, Wasser in der Fall-Variante, Wasser im See und Wasser, das noch durch Wasser verstärkt wurde.

Dabei ging’s durchaus trocken los! Von Napier aus fuhren wir den Thermal Explorer Highway Richtung Taupo. Landschaftlich bietet er allerdings trotz des tollen Namens nur wenig. Ein paar Blicke über sanfte Hügel, interessante Schattenspiele …


Zwischendurch ein kurzer, heftiger Guss – und dann, kurz vor Taupo, der erste Wasserfall. Die Waipunga Falls sind von der Straße aus gut erreichbar und ideal für einen kurzen Fotostopp.

In Taupo wohnten wir etwas außerhalb der Stadt, im „Sails on the Lake“, einem wirklich hübschen kleinen Motel. Ein helles, geräumiges Studio mit Blick auf den See zu einem sehr günstigen Preis (hier ist die Konkurrenz so groß, dass das Preisniveau erfreulich niedrig ist!).

Dort mussten wir erst Mal einen erneuten Wolkenbruch aussitzen – mit Kaffee und Kuchen auf einem gemütlichen Sofa kein wirkliches Problem – zumal wenig später die Sonne vom blitzblauen Himmel knallte! Also nix wie los – Wasser gucken!

Da wäre zunächst die echt eindrucksvollen Huka Falls. Der Waikato River, Neuseelands längster Fluss und oft bis zu 100 m breit, wird hier in eine enge Schlucht gepresst und schießt mit irrer Geschwindigkeit hindurch. Huka“ ist das Maori-Wort für „Schaum“ und weiß-blau schäumend stürzen hier 200.000l Wasser pro Sekunde am Ende der Schlucht über die Felsen hinab.

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Nur ein paar Kilometer weiter den Waikato River flußufwärts lockt dann das nächste Spektakel – die Aratiatia Rapids. Hier wurde der Fluss für ein Wasserkraftwerk zu einem See aufgestaut. Dahinter gab es früher mal Stromschnellen und Fälle, die Aratiatia-Rapids, die durch den Damm-Bau nahezu trocken gefallen sind. Nur spärlich rinnt das Wasser hier zwischen den Felsen hindurch.

Auf Druck der Bevölkerung hin werden die Fälle jedoch täglich quasi wieder belebt, um 10, 12 und 14 Uhr (im Sommer auch noch um 16 Uhr) die Schieber am Stauwehr für 15 Minuten geöffnet. Bis zu 90 000 l Wasser pro Sekunde füllen dann die die Schlucht in Sekundenschnelle mit Wasser. Dieses Spektakel wollten wir uns wieder anschauen.

Es gibt mehrere Aussichtspunkte – einmal direkt am Wehr, wo man die Schlucht hinab sieht, oder aber am Rande der Schlucht ein Stück entlang – da hat man dann den Blick in beide Richtungen. Egal, wo man steht – es ist absolut faszinierend, zu sehen, wie eine vorher fast trockene Schlucht mit ein paar ruhigen Tümpeln in einen reißenden Fluss verwandelt wird!

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Zurück in Taupo gibt’s noch mehr Wasser – schließlich ist der riesige Kratersee Lake Taupo mit ca. 40 km Länge und ca. 28 km Breite der größte See Neuseelands. Die Uferpromenade bietet einige Hingucker!

Eigentlich … war für den Abend ein Picknick am Seeufer geplant, wie wir das 2015 so wunderbar genießen konnten. Aber am Abend gab’s noch mehr Wasser – dieses Mal von oben. Und seeeehr ergiebig! Also war’s nix mit Sonnenuntergangsblick am See.

Die Strecken heute:

2 Kommentare zu “Wasser-Rausch!

  1. Hallo seid Ihr noch in Neusseland oder hat Euch der deutsche Winter eingeholt? Also mir wäre der Regen lieber als schon wieder Schnee und Minusgrade. Es ist auch keine Besserung in Sicht.
    Herzliche Grüße
    Christina

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