Sonne und Meer – Abel Tasman NP

13. Februar 2018
Gestern Abend hatten wir uns entschieden, einen Ausflug mit dem Schiff in den Abel Tasman Nationalpark zu machen und dann dort ein Stück zu wandern.

Zwar rechnete ich nicht mit Platzproblemen auf dem Boot – es ist ja mitten in der Woche – aber mein eher vorsichtiger Mann buchte gestern doch mal vorsichtshalber 2 Plätze auf dem Boot um 10:30 im Internet.

Wie gut das war, sehen wir, als wir morgens kurz nach 9 in Kaiteriteri ankommen – lange Schlangen am Ticketschalter!
Wir müssen unser Handyticket noch in ein Papierticket einwechseln und sind damit die einzigen in der Schlange, die mit auf’s Boot kommen – alle anderen, die ohne Ticket auf Verdacht angereist waren, müssen entweder mit den Nachmittagsbooten vorlieb nehmen oder unverrichteter Dinge wieder abziehen.

Es ist noch mehr als eine Stunde bis zur Abfahrt – die verbringen wir ganz entspannt auf einer Bank und sehen einfach dem zu, was um uns herum so passiert …

Futtern eines der leckeren belegten Brötchen aus Antonius‘ European Bakery in Motueka – wo es RICHTIGES Brot und knackige Brötchen gibt! Die Bäckerei war heute morgen unsere erste Anlaufstelle – die üppig belegten Brötchen sind ein Gedicht!

Am Strand richten sich die ersten sonnenhungrigen Badegäste ein …


Dann kommt unser Boot, und wir zwängen uns zwischen unzählige andere auf’s Oberdeck. Los geht’s!

Da schon bei der ersten Station viele bereits wieder aussteigen, entspannt sich die Situation an Deck sehr schnell und wir genießen die Fahrt.

Es geht vorbei am Split Apple Rock – der tatsächlich wie ein durchgeschnitteneer Apfel aussieht!


An kleinen und großen Buchten, an einsamen Stränden.



Nach einer guten Stunde Fahrt werden wir am Strand von Tonga Quarry abgesetzt – von hier aus wollen wir ca. 4,5 km zurück zum Medland Beach wandern, wo uns das Nachmittagsboot wieder einsammeln wird.

Wir sehen zu, wie unser Boot wieder ablegt, trödeln noch etwas herum, essen das zweite belegte Brötchen, schauen interessiert zu, wie ein zweites, deutlich größeres Boot, anlegt.

Und jede Menge Leute ausspuckt! Eine etwa 20 Personen starke Gruppe Deutscher, dem Dialekt nach aus Sachsen. Und eine ähnlich große Gruppe aus China. Und beide Gruppen scheinen das selbe Ziel zu haben wie wir – zumindest nehmen sie ohne zu zögern den Weg in die entsprechende Richtung in Angriff!

Wir ärgern uns jetzt ziemlich über unsere Bummelei, denn beiden Gruppen scheint es sehr wichtig zu sein, sich in höchstmöglicher Lautstärke untereinander zu verständigen! Glücklicherweise gibt es bei der chinesischen Truppe offenbar Unklarheiten, ob sie wirklich in die richtige Richtung laufen – sie bleiben stehen, diskutieren und nach einem Weilchen hört und sieht man sie nicht mehr.

Wir lassen den Sachsen einen gehörigen Vorsprung, es wird ruhig und wir hören wieder die Vögel und die Brandung, können über die Baumfarne und die Ausblicke staunen.




Es geht anfangs ganz schön hoch hinauf und auch wieder ganz schön tief runter. Aber der Weg ist unglaublich abwechslungs- und aussichtsreich, jeder Meter ein Genuss!

Schließlich verzweigt sich der Weg und wir wissen nicht so recht, welchen wir nehmen sollen, entscheiden uns dann aber für den, der bergab führt. Und landen in der Bark Bay – was im Grunde richtig ist, nur stehen wir hier erst mal vor einem kleinen Bach. Die Ebbe ist noch nicht vollständig, der Strand wird von unzähligen Wasserläufen durchzogen.


Da hilft nur – Schuhe aus und durch waten!

Und sich dann ein schattiges Plätzchen am langen Sandstrand suchen und die nächste Stunde mit Strandspaziergang, Baden und einfach nur Genießen verbringen …


Weil es hier derart flach ist, dass kein Boot anlegen kann, müssen wir noch ein Stückchen weiter wandern. Genießen einen letzten Blick zurück in die malerische Bark Bay

Und dann einen Blick auf unser Ziel, der Medland Beach. Zwar eher klein, aber feinster Sand und klares Wasser.

Hier werden wir gegen 15:15 Uhr aufgesammelt und nach Kaiteriteri zurück gebracht.

So ein schöner Tag verlangt nach einem schönen Abschluss – wir fahren zum Essen nach Mapua. Der winzige Ort hat einen kleinen lebhaften Hafen mit etlichen Kneipen und Restaurants. Unsere Wahl, das Apple Shed, erweist sich als absoluter Volltreffer! Noch selten haben wir derart gut und fantasievoll gegessen – der (indische) Küchenchef ist ein echtes Genie!

Hinzu kommt noch ein toller Blick auf den kleinen Hafen mit den weißen Botten im Abendlicht …

Es war wieder mal toll heute!

So sind wir heute gelaufen (und laut Google Maps dabei 221 m rauf und genausoviel wieder runter):

Und das ist die Fahrstrecke:

 

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