Next Stop: B A N G K O K !

Neun Tage Hongkong waren im Grunde viel zu schnell vorbei.

Ich hätte locker noch ein paar Tage dran hängen mögen, denn es gibt hier noch viel mehr zu entdecken und zu sehen, als wir in dieser Zeit geschafft haben.

Aber so ist das halt – reisen bedeutet auch immer wieder, Abschied nehmen und weiter ziehen.

Für uns hieß das: Weiter nach Bangkok!

Um 10:45 ging der Flug Und weil man ja nie weiß, wie lange man zum Flughafen braucht, ob man gleich ein Taxi kriegt und ob es nicht vielleicht irgendwo einen Stau gibt, hieß das: Früh aufstehen!

Was dann letztlich dazu führte, dass alles wie am Schnürchen lief. Das Taxi kam sofort, Staus gab es keine und der Airport Express fuhr auch gleich los, als wir ankamen. Und wir waren schließlich viel zu früh am Flughafen! Immerhin gab uns das Gelegenheit, für ein ausgedehntes Frühstück. Und danach für ein nettes Foto …

In China ist man in manchen Dingen sehr viel weiter, als bei uns – hier denkt man nicht nur an Wickeltische, sondern auch an Kindertoiletten und sogar daran, dass der Nachwuchs ggf. irgendwo sicher verstaut  werden muss, wenn Mama oder Papa mal müssen!

Der Flug mit Air Asia war pünktlich, kurz vor 13 Uhr waren wir in Bangkok. Am alten Don Mueang Flughafen, wo heute die Billigflieger landen.

An der Immigration erlebten wir erstmals eine Art Klassengesellschaft: Es gibt Schalter für Thais – klar, die leben hier schließlich. Es gibt Schalter für „Aseans“ und andere „Foreign Passports“, also den Rest der Welt  – wobei ich nicht kapiere, weshalb Asiaten keine Ausländer sind – aber nun ja …

Aber – es gibt außerdem etliche Schalter ausschließlich für Chinesen!!! Und da hört bei mir das Verständnis auf! Warum müssen sich Touristen aus anderen Ländern an einigen wenigen Schaltern in fast kilometerlange Schlangen stellen und mehr als eine halbe Stunde auf die Pass-Abfertigung warten, während Chinesen ruckzuck abgefertigt werden!

Irgendwann waren wir dann aber doch durch, dann kam der nächste Engpass – die Taxis. Am Taxischalter muss man – wie auch am Flughafen Suvarnabhumi – eine Nummer ziehen und warten, bis einem ein Taxi zugeteilt wird. Soweit, so gut. Nur – es gab keine Taxis! Alle Schaltjahre kam mal eines angefahren, dann rückte man in der Warteschlange einen Platz vor.

Aber es dauerte … Auch das war irgendwann mal vorbei, ich hatte sowohl der Dame am Schalter als auch dem Taxifahrer extra die Adresse des Chatrium auf Thai im Handy gezeigt – und beide hatten strahlend versichert „Chatrium Riverside – I know, I know!!!“

Entspannt lehnten wir uns in die Taxisitze zurück, drückten dem Fahrer an den Maut-Stationen routiniert mal 50, mal 70 Baht für die Gebühren in die Hand  – und standen dann erst mal trotz Expressway im Stau. Nichts bewegte sich, absolut nichts … Ca 10 Minuten standen wir – dann löste sich alles in Wohlgefallen auf.

Unser Fahrer sprach so gut wie kein Englisch – auf meine besorgte Frage, ob er den Weg wirklich kennt, hieß es nur „I know, I know!“. Nix wusste er – das wurde uns klar, als er plötzlich irgendwo abbog und wir auf einmal auf der Taksin-Brücke über den Chao Phraya fuhren!

Unser Hotel konnte ich gerade noch links von uns ausmachen und wurde jetzt echt sauer. Aber es half nichts – jetzt waren wir auf der falschen Flußseite, auf einer Schnellstraße, wo man nicht einfach umdrehen konnte. Eine gefühlte Ewigkeit ging’s in die falsche Richtung, bis wir endlich über eine weitere Brücke zurück auf die andere Seite und irgendwann auch im Chatrium ankamen.

Hier haben wir schon x-Mal übernachtet, meist ziemlich weit oben im Gebäude. Heute lockte die Dame an der Rezeption jedoch mit einer Alternative – ein ganz frisch renoviertes Zimmer! Bisher sind nur die Stockwerke 7-12 renoviert, sie bot uns ein Zimmer im 11. Stock an – mit der tollen Zimmernummer 1111!

Und mit einem „innovativen Farbkonzept“ – was das konkret bedeutet, seht ihr hier:

Die Zimmer im Chatrium sind riesig, der Blick toll – auf den Pool und den Fluss.


Und die Baustelle nebenan stört auch nicht sehr. Tagsüber sind wir nicht da, nachts ist es ruhig. Also beste Voraussetzungen für die nächsten 5 Tage!

Am Abend dann eine echte Überraschung – neben dem Millennium Hilton war in den letzten zwei Jahren ein gigantisches Einkaufsparadies entstanden, das Iconsiam. Bei Nacht eine Orgie aus Licht und Glitzer, Laserbeamer erleuchten den Himmel.



Wie das ganze bei Tag aussieht, werden wir sicher noch erkunden – für heute staunten wir einfach nur über das, was die Thais da wieder in kurzer Zeit geschaffen hatten.

Vielleicht sollten wir sie mal als Berater beim Flughafen Berlin engagieren …

5 Kommentare zu “Next Stop: B A N G K O K !

  1. Über das „innovative Farbkonzept“ läßt sich zwar streiten, aber euer riesiges Zimmer mit dem fantastischen Blick ist wirklich super!
    Das Chatrium ist doch, wenn ich nicht irre, eines der bekanntesten Hotels der Stadt – wie ist es möglich, daß euer Taxifahrer es nicht kannte???

  2. Wir bekommen wieder Fernweh, ist nicht mehr lange, dann sind wir auch wieder in Bangkok, gibt es das be my guest noch ,oder ist es dem Shoppingcenter zum Opfer gefallen, schöne Tage in Bangkok
    Liebe Grüße
    Brigitte

    • Das Be My Guest gibt es nach wie vor , wir waren gestern Abend wieder dort.
      Es liegt auf der anderen Seite des kleinen Kanals und man kann nicht vom Be My Guest bzw. vom Hilton aus am Fluss entlang zum Icon Siam gehen!

  3.         Bangkok für mich eine tolle unglaubliche Stadt. Das neue Einkaufszentrum ist auch innen der Hammer. Freunde sind in BKK und haben mir Fotos geschickt.
    

    Die Zimmer im Chatrium sind ja schick geworden. War auch immer unser Hotel. Frühstück am Fluss so fängt der Tag gut an.

    • Ja, das Iconsiam übertrifft alles, was ich je im Leben gesehen habe! Wir waren gestern dort, Bericht und Fotos folgen – es ist einfach der totale Wahnsinn!
      Gleich gibt’s für uns Frühstück – wie immer draußen auf der Terrasse. Einfach der schönste Start in den Tag!

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