Fast alles Gold, was hier glänzt!

Grau war der Himmel am Morgen. Trüb sah es aus, nach Regen. Schon beim Frühstück verzogen wir uns auf der Terrasse vorsichtshalber unters Dach.

Größere Ausflüge waren heute eher nicht angesagt – das war mehr ein Tag für Indoor-Aktivitäten!

Wir könnten Schlittschuh laufen gehen in der Einkaufswelt „Central World“.  Oder aber das nagelneue ultimative Shoppingparadies am Chao Phray erkunden – Iconsiam.

Täglich sind wir mit dem Boot daran vorbei gefahren, haben am Tag die verwirrende Architektur bestaunt, bei Nacht die Lichter- und Lasershow. Jetzt wollten wir mal sehen, wie’s innen drin aussieht!

Hinkommen ist im Grunde einfach – aber unter Umständen langwierig! Kostenlos Shuttleboote zum Iconsiam fahren vom Taksin Pier ab, außerdem vom CAT Tower, von River City und vom Ratchawong Pier in Chinatown. Außerdem gibt es Shuttlebusse von diversen Skytrain-Stationen.

Nur – bis man in so ein Boot oder einen Bus rein kommt, kann es dauern, die Schlangen sind fast endlos und die Wartezeiten ebenfalls. Da hilft es, wenn man weiß, dass einige (wenige) Hotelboote ebenfalls zum Iconsiam fahren. Das des Sheraton macht z.B. auf der Fahrt zur Taksin Brücke einen Schlenker zum Iconsiam

Ist man erst mal dort, fängt das große Staunen an. Schon auf den allerersten Blick ist hier alles Luxus pur! Immerhin hat diese glitzernde Einkaufswelt ja auch 1,65 Mrd. Dollar gekostet und bietet auf 750.000 qm alle nur denkbaren Einkaufsmöglichkeiten – von Luxuslabels bis zum 7/11 und H&M sind mehr als 7000 Marken hier vertreten. Sogar einen Porsche, BMW oder Rolls Royce kann man hier kaufen.

Außerdem gibt es Kunst, Unmengen von Restaurants aller Kategorien und im Erdgeschoss einen riesigen fantastischen Foodcourt mit einem künstlichen See.

Aber erst mal schauen wir uns draußen um. Da liegt eine riesige chinesische Dschunke – wir dachten, es sei ein Restaurant, tatsächlich ist es aber ein Museum.

Wenn man die beiden Wohntürme des Iconsiam betrachtet, kommt einem das Millennium Hilton richtig klein vor!

Weil der Tag so trüb ist, ist der Glitzereffekt nicht so groß wie bei Sonne – aber einen Eindruck bekommt man trotzdem.



Hinein geht man durch golden Torbögen …



Und einmal drinnen, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus! Im Erdgeschoss sind viele Restaurants, es hängen Pflanzen von der Decke und es herrscht ein unvorstellbares Gedränge. Vor jedem Restaurant lange Schlangen …

Wir flüchten mit der Rolltreppe ins Zwischengeschoss – hier wird es edel!


Alles was im Luxusbereich Rang und Namen hat, ist hier vertreten – hübsch ist die Dekoration von Cartier:

Klassische Musik ist zu hören – wir folgen den Klängen und kommen zu einer kleinen Bühne, wo eine Ballettvorführung geboten wird! Richtig klassisches Ballett!

Vor lauter Staunen vergesse ich immer wieder, zu fotografieren. Bis wir ganz oben, im 6. Stock sind – dort wird ein See, umgeben von Reisfeldern simuliert, das ganze Stockwerk ist dem Thema „Reis“ gewidmet. Unzählige Restaurants bieten Leckeres mit und aus Reis an.


Von der Decke fällt Wasser herab – ständig changierend, wechselnde Muster und Farben …

Man kann sich hier verlieren, stundenlang herumwandern und staunen. Aber es ist irgendwie auch ein bisschen „too much!“ Noch ein Blick von der Terrasse hinunter auf den Fluss und rüber zum Sheraton – das Wetter ist nach wie vor ziemlich mau!

Deshalb fahren wir jetzt mal ganz nach unten, ins Erdgeschoss, wo sich der 4 Hektar große „SOOKSIAM“ befindet. Hier präsentieren sich Gemeinden aus den 77 Provinzen Thailands mit ihrer Handwerkskunst, lokalen Produkten – und natürlich auch mit kulinarischen Highlights. Es gibt hier auch regelmäßig Tanzaufführungen und anderes.

Das war’s dann aber auch – das wahnsinnige Gedränge ist auf Dauer doch ziemlich nervig. Draußen noch ein Blick auf den Waterpark – dann geht’s heimwärts.


Da die Schlangen für die Shuttleboote unübersehbar lang sind, gehen wir zu der Linie für die Hotelboote. Dort stehen nette weiße Plastikstühle, wo man die Warrtezeit bequem verbringen kann – und es ist kaum jemand da! Das Sheraton Boot macht auf dem Weg zum Taksin Pier hier einen kurzen Stopp – das nutzen wir schamlos aus und lassen uns auf den roten Ledersofas des Sheraton Bootes zum Pier schippern!

2 Kommentare zu “Fast alles Gold, was hier glänzt!

  1. Ich kann es kaum glauben, daß es in Bangkok Bedarf für eine weitere Luxus-Mall gibt, aber ganz offenbar ist das der Fall. Und dann gleich noch so eine gigantische und sicherlich superteure…
    Übrigens: Habe ich deinen Bericht vom Sylvesterfeuerwerk übersehen? Wo steht der denn?

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