Landschaft zum Staunen – Vang Vieng!

Zwar sind wir schon zum dritten Mal hier – aber an unsere Begeisterung über die tolle Landschaft um Vang Vieng ist ungebrochen!

Der ehemalige Party-Tourismus ist weitgehend verschwunden – mittlerweile paddelt man in Kayaks den Fluss hinunter, statt sich mit Bierflasche in der Hand in alten Autoreifen treiben zu lassen und steigt auch mal per Pedes auf einen der umliegenden Karstberge.

Allerdings hat das Jungvolk jetzt was Neues zum Spielen gefunden: Die Umgebung wird mit knatternden Quads entdeckt!! Und ein gutes Stück flussaufwärts gibt’s jetzt Ziplining. Beides nicht wirklich unser Ding.

Wir lassen es dieses Jahr geruhsam angehen – am frühen Morgen ein noch etwas verschlafener Blick auf die nebelumhüllten Berge.

Am Horizont kann man gerade eben so zwei Heißluftballons erkennen – eine Ballonfahrt stand eigentlich auf unserer Agenda, sollte sich aber wegen dicker Wolken am Abend und Nebel am Morgen leider nicht realisieren lassen.

Aber zunächst gab’s wenig später Morgensonne satt.

Eigentlich wollten wir mit dem Motorrad ein bisschen die Gegend erkunden – die Armada von Quads – offenbar eine chinesische oder koreanische Reisegruppe – , die in Richtung der staubigen Feldwege düste, brachte uns aber davon ab. Stundenlang Staub schlucken stand eher nicht auf dem Plan. Und wir hatten Farben und Formen von Vang Vieng ja bereits 2014 schon ausführlich und in Ruhe genießen können!

Stattdessen spazierten wir runter zum Fluss, wo’s auch genug zu sehen gibt. Kleine Buben spielen selbstvergessen im Uferschlamm.

Über eine schmale und recht wackelige Holzbrücke kommt man auf die andere Seite, unterwegs kann man den Paddlern zusehen (die aber häufig nur mit Hilfe eines einheimischen Steuermanns Kurs halten können).


Auf der anderen Seite wird’s ländlich – statt großer Hotelbauten stehen hier nur kleine Bungalows auf Stelzen. Und dass wir eben doch auf dem Land sind, merkt man sofort an den Haustieren …


Ein Stückchen weiter liegen die Boote am Ufer, mit denen man gemächlich den Fluss hoch fahren kann.

Wir wollen aber zunächst unseren Rundgang fortsetzen, müssen dazu allerdings über eine abenteuerliche Treppenkonstruktion den Hang hoch zur Straße kommen.

Vor der schmalen (gebührenpflichtigen!) Brücke gibt’s einen Stau – wenn ein Auto rüber fährt, ist kein Platz für Gegenverkehr, der muss dann warten.

Auf einer kleinen Flussterrasse legen wir eine Pause ein, ein kaltes Getränk im Schatten ist nie verkehrt. Dabei kann man den Muschelsucherinnen zuschauen, die im Flussbett nach den kleinen Muscheln mit den harten Schalen suchen, die hier überall auf den Speisekarten stehen.

Zurück zum Hotel und einem Faulenzerstündchen am Pool geht’s über die Brücke. Als Fußgänger muss man da ziemlich aufpassen, wenn ein Auto kommt, denn viel Platz ist nicht.

Vor allem die reichlich unsicheren touristischen Quad-Fahrer sind eine echte Gefahr!

Ein Stündchen am Pool, wo sich die Landschaft im stillen Wasser spiegelt …

Und später noch eine entspannte Bootsfahrt. Wir sehen Fischer, Kajakfahrer und tatsächlich auch mal Tuber – aber mehr als drei waren es auf der ganzen Strecke nicht.

Fahren unter fragilen Brücken durch, sehen weitgehend leere Restaurants am Ufer und auch ein paar Zipliner.

Aber vor allem sehen wir eine wunderbare Landschaft.


Die Sonne geht heute eher undramatisch unter – aber schön ist es auf jeden Fall!

4 Kommentare zu “Landschaft zum Staunen – Vang Vieng!

  1. Tolle Eindrücke, da werden Erinnerungen geweckt. Wir haben auch ein paar Tage im Tal westlich des Nam Song gewohnt, die Landschaft ist wirklich ein Traum. Nicht auszudenken wieviel schöner es noch wäre, wenn sie die ollen Knatterquads verbannen oder zumindest schallisolieren und auf auf Tempo 20 drosseln würden.

    • Die Quads sind wohl noch eine ziemlich neue Errungenschaft, bei unserem letzten Besuch 2014 gab es sie noch nicht. Aber sie sind wirklich eine Pest – obwohl sie nicht sonderlich schnell fahren können, wirbeln sie einfach eine Menge Staub auf.
      Zum Glück stinken sie nicht auch noch – sie scheinen mit Gas zu fahren, haben alle riesige runde Tanks hinten dran. Besonders beliebt sind sie bei den Koreaner, nachdem hier eine Realty TV Show mit diesen Dingern gedreht wurde – jetzt muss jeder koreanische Tourist auch mit so nem Buggy fahren!

  2. Die Quadfahrer sind in meinen Augen eine viel schlimmere Plage als die tuber! Eine Begegnung mit ihnen kann gefährlich sein, wie du ja selber schreibst, sie machen Lärm und verpesten die Luft. Da hat die laotische Regierung meiner Meinung nach den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben…

    Wie warm ist es – herrschen angenehme Badetemperaturen?
    Und gibt es die Happy-Pizzas und ähnliche Happy-Gerichte noch?

    • Mit ca. 32°C sind die Temperaturen mehr als gut für’s Baden – nur ist der Fluss inzwischen leider bei weitem nicht mehr so klar und sauber wie beim letzten Besuch 2014. Und Happy Pizza etc. haben wir dieses Mal auch nicht mehr auf den Speisekarten gesehen 😉

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