Wasser und Wein

Heute war ebenfalls Feiertag – alle zogen mit Surfbrettern, Kanus, Kind und Kegel an die Strände der Umgebung.

Weit muss man hier nicht fahren – der „Hausstrand“ von Margaret River liegt in Prevelly, ca. 8 km entfernt.

Hier mündet der Margaret River ins Meer – zumindest dann, wenn er genug Wasser führt. Sonst endet er auch schon mal ein paar Meter vor der Wasserfront.


Weil am Strand der Wind ziemlich heftig blies, waren es vor allem Familien mit kleinen Kindern, die die geschützten Ufer des Flusses vorzogen.
Am Strand war es allerdings erheblich aufregender! Da brachen sich die Wellen an den Felsen – was aber einen einsamen Fischer so gar nicht aus der Ruhe brachte!

Genauso ungerührt schaute die Bronzedame auf die aufgewühlte See – zunächst dachte ich, sie sei schwanger – tatsächlich hält sie aber einen kleinen Seehund in den Armen. Nur – die gibt’s hier doch gar nicht …? Vielleicht ist es ja auch ein großer Fisch – so genau war es im Gegenlicht nicht zu erkennen.

Am Strand gibt’s für jeden etwas – die kleinen Kinder und vorsichtige Erwachsene plantschen in den Rockpools, die größeren und/oder mutigeren in den Wellen.



Auch von oben ist die Szenerie eine echte Augenweide! Nicht umsonst heißt der Strand hier „Surfers Point“!

Gleich um die Ecke wird es etwas ruhiger – am Gnarabup Beach wird eher gebadet als gesurft. Und es gibt ein hübsches kleines Café oben auf den Klippen.


Wir fahren noch ein Stückchen weiter und kommen an einer kleinen Kapelle vorbei, die uns stutzen lässt. Wir sind hier doch nicht in Griechenland ???? Die Kapelle ist tatsächlich von Griechen gebaut und es werden hier ganz offensichtlich soagr Gottesdienste abgehalten.

Noch ein Stück weiter geht’s, bis zur Gas Bay – und da sehen wir zum ersten Mal eine Hai-Warnung! Bzw. eine Hai-Warnanlage!

Und tatsächlich ist hier auch kein Mensch im Wasser – obwohl der Strand auch nicht schlechter ist als mancher andere.


Jetzt wenden wir dem Meer den Rücken zu – schließlich gibt es hier nicht nur Wasser, sondern auch reichlich Wein! Eines der malerischsten Weingüter ist das Voyager Estate – unser nächstes Ziel.

Hier wird nicht nur einfach Wein abgebaut (der übrigens hervorragend schmeckt!), man zelebriert auch Kultur. Ein formeller Garten, Rosenbögen und am Ende jeder Rebenreihe ein roter Rosenbusch.


So verlockend eine Weinprobe auch gewesen wäre – 3 Gläser gab es für 9$ – bei der Htze hätte mich ein Viertel Wein wirklich total erledigt! Es blieb also beim Schlendern durch den traumhaft schönen Garten, beim Bewundern der Reben – und beim Naschen der einen oder anderen Traube …. zuckersüß!!!


Und abends folgten wir endlich mal der australischen Tradition – zwar wurde nicht gegrillt, aber es gab ein butterweiches Steak vom Bio-Weiderind aus der Pfanne, ausschließlich mit Gras ernährt und „freilaufend“. Wenn schon Fleisch, dann so – man schmeckt den Unterschied! Dieter hatte rote Kartoffeln dazu gekocht und eine knackigen Salat zubereitet, dazu ein süffiger australischer Wein – hat schon seine Vorteile, wenn man eine Küche hat!

Die heutige Strecke:

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