Morgen geht’s weiter. Und zwar richtig weit – nach Tasmanien!

Das bedeutet – Auto komplett ausräumen, alles wieder in Koffer und Bordtaschen verpacken, was die letzten 4 Wochen einfach mal so auf die Rückbank oder in den Kofferraum geworfen worden war.

Es bedeutet, die letzte Wäsche zu waschen und vor allem, alles neu zu sortieren. Denn eines ist jetzt schon klar – die nächsten 14 Tage werden deutlich kühler und zum Teil auch regnerisch werden.

Tasmanien sowie die Ostküste Australiens werden nämlich derzeit heftig von den Auswirkungen des tropischen Zyklons Uesi heimgesucht, ein dickes Wolkenfeld dreht sich dort im Kreis und will einfach nicht weg gehen. Queensland ertrinkt sozusagen und muss sich in den nächsten Tagen auch noch auf heftige Stürme gefasst machen.

Das heißt – den möglicherweise letzten sonnigen Tag für die nächste Zeit nochmal ausgiebig genießen! Und das Packen auf den Abend verschieben … Das heißt, auf zum Cappuccino Strip! Nochmal die bunten Häuser bewundern, die Heiterkeit und Leichtigkeit des Ortes.



Heute sind ungewöhnlich viele alte Autos unterwegs – wir haben bei einigen fast das Gefühl, dass sie einfach immer nur hin und her fahren, um zu sehen und gesehen zu werden.


Nicht zum ersten Mal lachen wir über die deutsche Bierhalle und deren Angebot – ob da jemals jemand hingeht?

Jede Menge frisch gebrautes und gezapftes Bier gibt es auch beim Monk.

Während es in der Café-Kette Dôme absolut alkoholfrei zugeht – dafür sind die Kuchen aber auch zum Niederknien lecker – kann man ein Stockwerk drüber ebenfalls in unzähligen Biersorten schwelgen.

Uns ist jetzt eher – Nomen es Omen – nach einem Cappuccino als einem Bier, schließlich ist es erst früher Nachmittag.

Ein Pflaumen-Ricotta-Streuselkuchen passt prima dazu – kostenlos gibt es auch noch Leute-gucken …

Noch kurz geschaut, ob das seltsame Tier an der Wand noch da ist – ist es, und offenbar sogar restauriert bzw. frisch angemalt.

An den Bahngleisen ein ungewöhnliches Schild – hier wird vor Selfies und anderen Fotos auf den Gleisen gewarnt.

Ob man sich mal überlegt hat, wie viele Leute gerade wegen des Schildes auf den Gleisen stehen bleiben???? Um die Aufschrift zu lesen oder das Schild zu fotografieren …

Wir legen einen Boxenstopp zu Hause ein, um die Wäsche aufzuhängen, bevor es nochmal zum Hafen geht.  Wo gestern noch der Wnd pfiff und alles Schutz suchte, wird heute gebadet und die Sonne genossen.




Da macht auch ein kleiner Dünenspaziergang richtig Spaß.

Vorbei an den beiden bronzenen Fischern, die unermüdlich ihren Fang an Land bringen, wandern wir Richtung Little Creatures.


Ein kurzer Blick auf das heutige Angebot bei Kailis – sieht wieder alles zum Anbeißen aus!

Aber heute gibt’s mal keinen Fisch – davon werden wir auf Tassie noch reichlich bekommen! Deshalb geht es zu den kleinen Kreaturen, wo es nicht nur tolles Bier gibt, sondern das Essen auch ausgesprochen gut ist.

Und auf der Terrasse ist es heute warm und sonnig.
Dieter entscheidet sich für gebratene Kipflerkaroffeln mit Kräutern und Chorizo, ich nehme eine Rosmarin-Pizza, die eher eine Art Pizzabrot ist – aber so was von gut!!! Dazu gibt’s noch eine Schüssel mit diversen Oliven in einer Kräutermarinade.

Und dann nehmen wir Abschied – von Freo, von Western Australia, von vier wundervollen Wochen voller Sonnenschein und toller Eindrücke!

Noch ein Blick auf’s Meer, das sich langsam golden färbt, auf die Kulisse von Restaurants und Booten.

Vorbei am Riesenrad, hinter dem wieder der Mond aufgeht, wandern wir langsam zurück – der Abschied fällt uns richtig, richtig schwer!

3 Kommentare zu “

  1. Das war ein wunderschöner, genußreicher und entspannter letzter Tag – so wie eigentlich eure ganze Reise bisher 🙂
    Aber zu neuen Ufern aufzubrechen, hat ja auch immer etwas Reizvolles. Ich hoffe, daß euch Tasmanien nicht allzu stürmisch und verregnet empfangen wird…

  2. Ach, ist das schön – morgens schon Deine tollen neuen Bilder und Berichte geniessen! Wieder einmal Danke für’s Mitnehmen!

    • Und wo wir jetzt sind, würde es sogar einem „neidischen Nordlicht 😉 “ gefallen – stürmische See und rauher Wind. Aber tolle Natur – auf Tasmanien!

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