Letzter Tag Hervey Bay

Langsam geht unser Aufenthalt in Australien dem Ende zu – in wenigen Tagen werden wir von Brisbane aus nach Bangkok zurück fliegen.

Aber wir können es langsam angehen lassen und uns vor der Fahrt in die Stadt nochmal richtig umschauen.

Schön ist es hier, und vor allem sehr entspannt!

Ein kurzer Blick hinter’s Haus – die Lage so ganz direkt am Wasser ist schon toll!

Auf dem langen Urangan Pier stehen tagtäglich die Angler. Die Great Sandy Strait ist enorm fischreich und kein Angler kommt hier jemals ohne Fisch nach Hause (das hat uns zumindest gestern Abend der Kellner erzählt, der selbst regelmäßig angelt!)

Der alte hölzerne Pier ist mehr als 1100 m lang, denn das Wasser ist hier dermaßen seicht, dass erst dann die für Frachtschiffe notwendige Wassertiefe erreicht war. Früher wurde hier Holz, Kohle und vor allem Zuckerrohr verschifft. Mittlerweile gibt es dafür besser geignete Tiefhäfen und der Pier gehört ausschließlich den Spaziergängern und Anglern.

So richtig toll sind die Strände hier nicht – aber wer nach Hervey Bay kommt, hat vor allem Fraser Island im Sinn und macht hier nur selten Badeferien.

In der Ferne sehen wir die Apartmentanlage, in der wir wohnen – ein ziemlich großer Komplex!

Hervey Bay ist -ähnlich wie Noosa – eine Ansammlung mehrere kleinerer Orte ohne richtiges Zentrum. Wir kaufen uns dort zwei Schnorchel und Brillen – denn im Mergi Archipel wollen wir schnorcheln und angesichts der Corona-Gefahr ist die Aussicht, eine Leih-Ausrüstung zu bekommen, deren Schnorchel schon in unzähligen Mündern gesteckt hat, ncht so prickelnd!

Dann noch ein Besuch der Marina – der Bootshafen liegt mitten in der ausgedehnten Wohnanlage.

Etliche Apartments haben einen Blick auf den Hafen.

Eine alte Harpune steht herum – früher wurden in dieser Gegend Wale gejagt, heute auch noch – aber sie werden nur noch mit Kameras beschossen! Zwischen Mai und November ist Walsaison – wir hatten also keine Chance auf eine Walsichtung.

Geschwätzige Möwen bringen ein bisschen Leben in die Gegend – ansonsten ist es absolut ruhig, nichts los – Nebensaison…

Für uns war das ideal – überall wenig Trubel, nirgendwo große Menschenansammlungen an den Hotspots – und die Hotelpreise auf dem absoluten Tiefpunkt!

Da wir morgen unser Auto abgeben, gehörte der Rest des Tages mal wieder dem Packen und Wäsche waschen. Alles musste ordentlich in die Koffer verstaut werden – und ich bin immer wieder erstaunt, dass das Gepäck irgendwie zu wachsen scheint, obwohl nichts (kaum etwas … nur ganz wenig!) dazu gekommen ist!

Leider gab’s abends statt Sonnenuntergang an der Marina ein heftiges Gewitter und statt draußen mit Blick auf die Boote mussten wir drinnen hinter Plastikvorhängen sitzen. Egal – unterm Strich war es traumhaft sschön hier gewesen – und morgen geht’s nach Brisbane!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: