06. August – Ab in den sonnigen Norden!

Bei langen Autobahnfahrten sind wir im Grunde nicht sonderlich scharf auf Sonne satt und hohe Temperaturen. Und heute war es eine wirklich lange Fahrt – rund 740 km, die längste Strecke auf dieser Reise.

Von Heidelberg bis Flensburg, bei wolkenlosem Himmel und um die 30°C. Und – mit reichlich Staus! Die Strecke zwischen Kassel und Hamburg ist – gefühlt – eine einzige Baustelle!

Zum Glück gibt es Navis – Google Maps lotste uns zuverlässig um die schlimmsten Staus herum auf Landstraßen.

Dauert zwar letztlich auch nicht viel weniger, aber da kommt man dann auch mal in den Genuss kleiner Sträßchen, Dörfer und wunderschönen Landschaften.

Und trotz diverser Umwege kamen wir letztlich nach knapp 8 Stunden in Flensburg an. Unser Hotel, die Alte Post, liegt nahe am Hafen. Mittlerweile sind die Zimmer dort fast unbezahlbar, als wir vor ca. 5 Wochen gebucht hatten, waren die Preise noch ziemlich im Keller! Der Tourismus hat an Nord- und Ostsee derzeit wieder Hochkonjunktur.

Unser Zimmerchen war zwar wirklich winzig ….

… aber frisch renoviert und alles ist pieksauber. Mit Maske im Gesicht einchecken, überall die Hände desinfizieren – völlig entspannt ist derzeit nichts.

Draußen strahlt die Abendsonne, zum Hafen sind es nur ein paar Schritte.


Zuerst auf der einen Seite runter – hier liegen die größeren und kleineren Boote.

Dann auf die andere Seite – hier liegt ein Lokal neben dem anderen!

Zwar lockt Gosch mit fischigen Leckereien, die Terasse ist allerdings komplett belegt. Deshalb setzen wir uns erst mal in einen netten Biergarten am Wasser auf ein kühles Flensburger Pils. Es hat immer noch fast 30°C, da ist Flüssigkeit wichtiger als Essen!

Total überraschend bekommen wir Gesellschaft – Uwe, ein alter Bekannter, und ebenso reisehungrig wie wir, steht plötzlich vor uns! Nachdem er eine kurze Whatsapp-Nachricht nebst Foto von unseren Biergläsern in der Sonne bekommen hatte, schwang er sich auf sein Fahrrad und sitzt wenige Minuten später neben uns.

Klar, dass es da nicht bei einem Bier bleibt – Reiseerinnerungen austauschen dauert und macht durstig! Die Sonne ist schon untergegangen, als wir uns auf den Heimweg machen.

Dumm nur, dass mittlerweile auch alle Küchen zu haben, zu essen gibt es also nix mehr. Uns bleibt nur unserer Notration – Knäckebrot, Salami und Hartkäse auf dem Hotelzimmer, dazu noch ein Schluck Rotwein.
Todmüde, aber glücklich, dass wir wieder „on the road“ sind, fallen wir dann ins Bett. Morgen geht’s weiter nach Dänemark!

Und so sieht Flensburg in bewegten Bildern aus:

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