16. Juli : Noch ne Runde um Henningsvaer

Same procedure as yesterday – trübe Aussichten, Regen und ziemlich heftiger Wind!

Da macht man dann einfach aus das selbe wie gestern – ausschlafen (geht leider echt schlecht, weil es einfach immer hell ist!), gemütlich frühstücken (geht IMMER!), Wäsche waschen (muss leider manchmal sein).

Und weil ich ja mittlerweile den Trick mit dem Wäschetrockner im Keller (und den Code für die Tür) kenne, können wir uns wieder aufmachen, nachdem die Wäsche sich im Trockner dreht.

Gleich vorab – sehr viel haben wir heute nicht gesehen, die meisten unserer Pläne blieben Makulatur, das Wetter wollte nicht so recht mitspielen, obwohl es glücklicherweise immer wieder mal lichte Momente gab.

Um irgendwo hin zu kommen, mussten wir runter von unseren diversen Inselchen. Straßen gibt es hier nicht allzu viele, verfahren kann man sich also kaum, wenn man so in etwa weiß, wo man hin will. Man kommt zwar nicht unbedingt schnell voran – mal gibt es Geschwindigkeitsbeschränkungen (sehr häufig!), mal ist die Straße schlecht (häufig), mal ist tierisch viel verkehr (selten).

Bis Laukvik, einem Fischerdörfchen am nordwestlichen Ende der Insel Austvågøya, war es so trüb, dass ich keine Lust auf Fotos hatte. In Laukvik gab es auch nicht viel zu sehen – nur die Gestelle mit den Fischköpfen, die so völlig anders aussahen als nur wenige Kilometer weiter südlich!

Der Himmel legte jetzt an Bedrohlichkeit noch ein bisschen zu – besann sich dann aber und riss rasend schnell auf.

Wo eben noch Düsternis herrschte, gab es plötzlich sanfte Farbenspiele, Blautöne, leuchtender Sand.



Die Küste entlang fuhren wir bis Fiskebøl. Was wie ein Fischgericht klingt, ist ein kleiner, aber wichtiger Fährhafen. der eine schnelle Verbindung zu den nördlich gelegenen Inseln gewährleistet. Ein echter Ort ist es nicht, kaum ein Dutzend Häuser. Aber mit einem sehr hübschen Strand!



Wir setzten unsere kleine Runde fort, immer wieder begleitet von Regengüssen. Die sorgten immerhin dafür, dass den zahlreichen Wasserfällen der Nachschub nicht ausging – überall schäumte es von den Berghängen!


Schon am Nachmittag näherten wir uns wieder unseren Inselchen, noch ein Blick auf den Surferstrand, der heute eher von Kajakfahrern und Schwimmern frequentiert war.




Das wars’s dann auch – und weil es heute so kurz war, folgt der nächste Tag auch ganz schnell!

Hier nochmal zum Nach-Schauen „Malerisches Henningsvaer“

Und hier die heutige Strecke.

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