18. Dezember – Jagd auf Wasserbüffel

Wasserbüffel zählen zu den Lieblingstieren meines Mannes!
Und als er hörte, dass es nicht weit von hier große Herden gibt, die jeden Nachmittag gegen 15 Uhr an einem See durch eine Furt von der Weide zurück in den heimischen Stall ziehen, war klar, dass wir das sehen wollten.
Nur kann man kaum einen ganzen Tag mit dem Warten auf den Zug der Wasserbüffel verbringen – zu viel mehr hatten wir heute aber irgendwie keine Lust.
Man muss auch mal faul sein dürfen …

Also trödelt man morgens einfach mal ein bisschen herum – was im Baan Sanuk nicht schwer fällt! Hier entschleunigt man ohnehin schon nach kürzester Zeit, und das leckere Frühstück und die Gespräche kann man gaaaaanz locker ein bisschen in die Länge ziehen.

Und sich dabei natürlich von Robert nochmal ganz genau erklären lassen, wie man an den See und zu den Büffeln kommt. Und sich die Koordinaten bzw. den Weg per GMaps aufs Handy schicken lassen. Und für den späteren Nachmittag noch eine Massage im Nachbardorf buchen lassen ….

Am (sehr) späten Vormittag fahren wir los. Genießen die gemütliche Fahrt übers Land, die kleinen Dörfer – die erstaunlicherweise oft ein bisschen weihnachtlich geschmückt sind. Kommen an den „Beach“, von dem Robert meinte, dass es da heute (es ist Sonntag!) vermutlich sehr voll sein wird. Aber da könnten wir mal sehr gut beobachten, wie die Thais einen Sonntag am See verbringen …

Auf dem riesigen Parkplatz stehen allerdings lediglich 2 Autos. Und am Strand pfeift der Wind, die wenigen Menschen, die da sind, sind alle gut eingepackt und denken nicht daran, ins Wasser zu gehen!


Wir wandern ein Stück den Strand entlang, aber es ist wirklich recht ungemütlich – das chinesische Sturmtief hat sich noch nicht verzogen.

Also geht’s weiter, Büffel suchen. An einer Stelle, die Robert uns genannt hatte, steht eine größere Herde, allerdings hinter einem Zaun. Die Tiere sind offenbar bass erstaunt über den menschlichen Besuch und beäugen uns neugierig.


Eine komplette Familie stellt sich in Positur für ein Familienfoto!

Nur die Kleinen interessiert das alles nur mäßig …

Weiter geht’s, die Furt suchen. Wenig später kommt uns auf einer schmalen Dorfstraße eine ziemlich große Herde mit vielen Jungtieren entgegen. Und mit ein paar merkwürdigen Tieren, deren Hörner nicht nach oben stehen, sondern herunter hängen.




Sie scheinen alle ihren heimischen Höfen und Ställen zuzustreben! Aber laut Robert wäre das viel zu früh, es ist gerade mal halb zwei!

Wir schauen uns noch ein bisschen am See um, wo echte Sonntagsruhe herrscht. Die Boote an Land oder vertäut, die Netze aufgestellt.


Noch ein Stückchen weiter, über eine Sandpiste, kommen wir zu der Furt, die die Büffel jeden Nachmittag durchqueren sollen. Nur – eine recht große Herde grast bereits auf der diesseitigen Weide und scheint die Durchquerung bereits hinter sich zu haben.

Trotzdem umrunden wir den See-Einschnitt, laufen vor zu der großen Weide und suchen nach weiteren Herden. Treffen aber lediglich auf eine Hirtin, die eine Handvoll Büffel bewacht, zwei davon sind angepflockt.

Ansonsten weit und breit keine weiteren Büffel. Da es bereits kurz vor 15 Uhr ist und sich keinerlei Aktivitäten zeigen, gehen wir langsam zurück zum Auto. Schauen uns nochmal die Furt an und sehen, dass auf der anderen Seite die Büffel langsam verschwinden, sich offenbar auf den Heimweg machen.

Nur die zertrampelte Erde vor dem Wasser zeugt davon, dass hier regelmäßig Herden durchziehen …

Kaum sind wir wieder auf der Dorfstraße, begegnen wir erneut einem Trupp Büffel.


Der scharfe Wind und die niedrigen Temperaturen haben sie heute wohl alle früher als sonst wieder in ihre Ställe zurück gelockt.

Egal – es war ein netter Ausflug, es gab ein bisschen später noch eine tolle Massage. Und nachdem abends alle Pläne für ein Restaurant-Essen ins Wasser fielen, weil wirklich praktisch alles wegen Kälte geschlossen war, gingen Linnee und Robert kurzentschlossen mit uns ins Chill Chill, einem bunten Foodmarket mit Live Musik!


Es gab Octopussuppe für Linnee und mich, Thai Omelette für die beiden Männer und zum Nachtisch Banana Rotis! Und als Zugabe fetzige Musik!

Die Atmosphäre war super, das Essen gut – und wenn es ein bisschen wärmer gewesen wäre, wäre es sicherlich brechend voll gewesen.

Ein Kommentar zu “18. Dezember – Jagd auf Wasserbüffel

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